29.5.–9.6.2024 Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr
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Mai

Mittwoch, 29.5.
20:00, Eröffnung des Impulse Theater Festivals 2024 Wir freuen uns auf Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW) sowie Dr. Christian Esch (Direktor des NRW KULTURsekretariats), Stefan Charles (Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln) und Christine Peters (Leiterin des Bereichs Performing Arts der Kunststiftung NRW). Haiko Pfost (Leiter des Impulse Theater Festivals) und Stawrula Panagiotaki (Leitung der studiobühneköln) führen durch den Abend. Das Impulse Connectiv begleitet den Eröffnungsabend mit Snalks – Snacks & Talks. – Alle sind herzlich willkommen, dabei zu sein! Schauspiel Köln, Depot 2
29.05., 20:00 Tagesprogramm
21:00 – 22:40, Showcase Christiane Rösinger
DIE GROSSE KLASSENREVUE
Schauspiel Köln, Depot 2

„Guten Abend, wir unterhalten euch aufs Beste!“ Dieses Versprechen wird nicht enttäuscht. Sketche, Tanz und jede Menge Songs: Unter der skrupellosen Verwendung aller darstellerischen Mittel zerrt diese Show die Klassenverhältnisse der Gegenwart aus dem Dunkel ihrer ideologischen Verschleierung. Mit Indie-Ikone Christiane Rösinger, Star-Autorin Stefanie Sargnagel und vielen anderen.

29.05., 21:00–22:40 Tagesprogramm

zur Zeit keine Tickets verfügbar

30.05., 18:00–19:40 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln

30.5., 17:00: Einführung in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Menschen
Akustische Verstärkung mittels Induktion für Menschen mit Hörgerät
Informationen und Anmeldung unter Barrierefreiheit auf unserer Website

Ein Audioflyer zur Produktion findet sich ebenfalls unter Barrierefreiheit (in deutscher Sprache).

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Christoph Voy
© Christoph Voy
© Christoph Voy
© Christoph Voy

Aber wer darf hier eigentlich mitmachen? Nach einem spielerischen Privilegien-Wettkampf bleiben sechs Expert*innen übrig: Menschen aus der Arbeiterklasse, die bis heute Geldsorgen als ständige Begleitung kennen. Die übriggebliebenen Bürgerkinder dürfen als Band für die musikalische Begleitung sorgen. Schon im ersten Song ist der thematische Rahmen gesteckt: „Reichen-Shaming, Erben-Blaming, Umverteilen, Widerstand“ schmettert das Ensemble gutgelaunt von der Bühne. Also ran an die Boulette!

Das Märchen vom Aufstieg durch Leistung kommt hier als nebelgeschwängertes Mini-Drama daher, bei dem die Arbeiter*innen mit allerlei schwerem Gerät am Erklimmen der sozialen Leiter gehindert werden. Eine angebliche Erbscham-Therapeutin berichtet, wie kapitalismuskritische Erb*innen ihre Scham bekämpfen können. Die Revue findet viele Formen für ihr komplexes Thema. Und immer wieder berichtet das Ensemble in Reimen und Songs von einem reichen Leben mit wenig Geld. Aufstieg? Nein danke! Denn Umverteilung ist der einzige Weg. Ihr kluges Gerede über Klassismus können sich die Reichen sonst auch sparen.

„Gereckte Faust, volle Inbrunst – und ein unverbrüchlicher Trotz: Lieber mit billigem Sekt Richtung Altersarmut, als von den Champagnerresten der Herrschenden trinken.“ Patrick Wildermann, Tagesspiegel

Credits

Idee, Text und Komposition: Christiane Rösinger
Regie: Meike Schmitz, Christiane Rösinger
Co-Komposition: Paul Pötsch
Musikalische Leitung: Laura Landergott, Paul Pötsch
Band: Laura Landergott, Paul Pötsch, Albertine Sarges
Performance: Sila Davulcu, Doreen Kutzke, Paula Irmschler, Julie Miess, Minh Duc Pham, Christiane Rösinger, Stefanie Sargnagel, Andreas Schwarz
Bühne: Marlene Lockemann, Sina Manthey
Kostüm: Svenja Gassen
Maske: Thomas Korn, Juli Schulz
Video und Live-Kamera: Kathrin Krottenthaler
Choreografie: Rúben Nsue
Lichtdesign: Hans Leser
Mitarbeit Regie: Stella Nikisch
Mitarbeit Bühne: Rosina Zeus
Mitarbeit Kostüm: Katharina Achterkamp, Aleix Ilusa
Mitarbeit Dramaturgie und Produktion: Lisa Homburger
Assistenz Choreografie: Sara Fernández
Übersetzung: Lyz Pfister und Andrew Clarke (Panthea)
Tontechnik: Rozenn Lièvre, Torsten Schwarzbach (HAU Hebbel am Ufer)
Videotechnik: Julia Cremers (HAU Hebbel am Ufer)
Künstlerische Beratung: Aenne Quiñones (HAU Hebbel am Ufer)
Technische Leitung: Amina Nouns (HAU Hebbel am Ufer)
Produktionsleitung: Chiara Galesi (HAU Hebbel am Ufer)

Produktion

Eine Produktion von Christiane Rösinger / HAU Hebbel am Ufer, Berlin. Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds.

Biografien

Sila Davulcu, geboren 1982 in Istanbul. Klassische Dritte Generation. Davulcus Oma kam Ende der 60er aus der Türkei als Gastarbeiterin nach Berlin und holte nach und nach ihre Kinder hinterher. Davulcu ist in Berlin Kreuzberg (36) aufgewachsen und lebt bis heute da. Als Kind hat sie es geliebt, Tester zu spielen und zu singen. Es in dieser Richtung hauptberuflich zu versuchen hatte sie sich nie zugetraut, stattdessen recht ordentlich ihre Stationen abgeklappert: Grundschule, Abi, Ausbildung, Arbeit.

Paula Irmschler wurde 1989 in Dresden geboren und lebt heute in Köln. Sie schrieb bereits Kolumnen für Intro, Neues Deutschland und Musikexpress. Von 2019 bis 2023 war sie Redakteurin beim Satiremagazin Titanic, 2020 erschien ihr Roman „Superbusen“, 2024 folgt „Frau und Mutter“.

Doreen Kutzke, geboren in den dunklen Wäldern des Harzes, aufgewachsen in der DDR, ist eine multidisziplinäre Musikerin, Schauspielerin und Komponistin aus Berlin. Seit ihrer Kindheit ist sie in musikalische Projekte eingebunden, mittlerweile tritt sie unter dem Namen Kutzkelina auf. Kutzke gründete die Jodelschule Kreuzberg und unterrichtet weltweit Jodeln und erweiterte Stimmtechniken. Als Voice-Tutorin ist sie an der Art Academy Reykjavík, der Goldsmiths University London und der Universität der Künste Berlin tätig. Sie kooperierte in zahlreichen Konstellationen, z. B. mit Hermann Nitsch, Column One, Element of Crime, Parabelles, Fearless Bob, Malcolm Alison, Myriam Van Imschoot, Raionbashi und der LA Free Music Society.

Laura Landergott, österreichische Multiinstrumentalistin, ist bekannt für ihre vielseitige musikalische Arbeit. Im Jahr 2019 begleitete sie die queere Ikone Peaches auf Tour, die sie u. a. in die Royal Festival Hall in London, nach Kampnagel in Hamburg und an die Berliner Volksbühne führte. Aktuell spielt sie in der Gruppe Ja, Panik und bei Fuffifufzich. Neben ihrer Live-Bühnenpräsenz ist Landergott als musikalische Leiterin für verschiedene Theaterproduktionen tätig. Sie verbindet eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Theaterkollektiv Copy & Waste, das mit dem renommierten George Tabori-Preis ausgezeichnet wurde.

Julie Miess wurde in Manchester gezeugt, kam dann aber 1972 in Karlsruhe zur Welt. Von transsilvanischen Bäuer*innen und einer Rauwarenfabrikantenfamilie abstammend, wuchs sie dort materiell privilegiert auf. 1991 zog sie nach Berlin. Neben ihrem Leben als Musikerin setzt sie sich als Dr. phil. akademisch mit Monstern und Büchern auseinander. Mit Christiane Rösinger spielte sie ab Mitte der 90er in der Band Britta (Bass), später gründete sie die Band Half Girl, sang dort und spielte Keyboard. 2021 veränderte Rösinger einmal mehr Miess’ Leben, indem sie sie in die Theaterband für „Planet Egalia“ aufnahm und die Rolle des vorlauten kleinen Fandango mit ihr besetzte. Seit 2022 hat Miess auch ein musikalisches Duo, das ihre Liebe zu Lemmy, Katzen und Noise vereint: Motörcat.

Minh Duc Pham, geboren 1991 in Schlema, Deutschland, ist Künstler und lebt in Berlin. Pham absolvierte 2019 ein Diplomstudium in Ausstellungsgestaltung und Szenografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und studierte als Gast Performance und Designtheorie an der Universität der Künste Berlin. In seinen Arbeiten in den Bereichen bildende und darstellende Kunst beschäftigt sich Pham mit dem Thema Identität im Spannungsfeld von Gender, Race und Klasse.

Paul Pötsch, geboren 1988 in Lauchhammer/Brandenburg, ist freischaffender Musiker und Komponist. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg. Seine musikalische Ausbildung erhielt er bei Laurenz Wannenmacher (Klavier) und Eckhard Lipske (Akustik- und E-Gitarre). Er ist Gründungsmitglied der Bands Trümmer, Hotel Rimini und Ilgen-Nur. Für seine Bandprojekte erhielt er u. a. den Preis der deutschen Schallplattenkritik, war für den Kritiker-ECHO nominiert und wurde mit dem Hamburger Musikpreis HANS als Nachwuchs des Jahres ausgezeichnet. Er veröffentlicht kontinuierlich Tonträger und ist regelmäßig national und international auf Konzerttourneen unterwegs – u. a. im Auftrag des Goethe Instituts. Eigene musikalische Theaterperformances realisierte er am HKW Berlin (Rock-Oper „Vincent“) sowie auf Kampnagel im Hamburg (DDR-Musikrevue „Wir treiben die Liebe auf die Weide“).

Die Musikerin und Autorin Christiane Rösinger kam 1985 nach Berlin, gründete hier die Bands Lassie Singers und Britta. Die Themen ihrer Bücher und Lieder sind Paar- und Kapitalismuskritik, prekäres Leben vs. Boheme-Entwürfe sowie praktischer Feminismus. Die Stadt Berlin ist bei ihr Romanschauplatz und Kolumnenstoff und hat Lied- und Theatertexte inspiriert. Neben dem Musikmachen und jahrelanger journalistischer Tätigkeit war es Rösinger auch immer wichtig, vor Ort Strukturen für musikalische Nachwuchsförderung zu schaffen und dem von Männern dominierten Musikbetrieb etwas entgegenzusetzen. So organisierte sie in den 90ern die legendäre Veranstaltungsreihe „Flittchenbar“ in der Maria am Ostbahnhof und ließ diese nach langer Pause im Südblock am Kottbusser Tor wiederauferstehen. Durch die künstlerische und persönliche Verankerung in der Stadt drängte sich die Krise des Wohnens für sie geradezu auf und fand auf dem 2017 erschienenen Album „Lieder ohne Leiden“ mit dem Song „Eigentumswohnung“ über Wohnen und Klassenverhältnisse einen Ausdruck. 2019 entstand auf Einladung des HAU Hebbel am Ufer Rösingers erste Regiearbeit. Die musikalische Bühnenproduktion „Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage“ brachte das HAU im Rahmen des Festivals Berlin bleibt! Stadt, Kunst, Zukunft heraus. Sie wurde als „Volkstheater im besten Sinne“ vom Publikum und von den Medien gefeiert. An diese erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfend entwickelte Rösinger 2021 die zweite musikalische Bühnenproduktion am HAU „Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel“ und 2023 „Die große Klassenrevue“.

Albertine Sarges, geboren 1987 Berlin Kreuzberg, studierte Musikwissenschaft in Leipzig, ist freischaffende Musikerin in Theater- und Popmusikproduktionen.

Stefanie Sargnagel, geboren 1986, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Callcenter. Seit 2016 ist sie freie Autorin – und verbringt seitdem mehr Zeit bei ihrem Steuerberater. Sie erhielt den BKS Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Ihre beiden Bücher „Statusmeldungen“ und „Dicht“ waren Bestseller. Ihr aktuelles Buch „Iowa” erschien im Dezember 2023 im Rowohlt Verlag.

Meike Schmitz studierte Literaturwissenschaften, Lateinamerikastudien und Dramaturgie an der Theaterakademie Hamburg. Von 2009 bis 2014 war sie am Deutschen Theater Berlin als Dramaturgin engagiert. 2013 war sie Mitbegründerin des Kunst- und Kulturbetriebes Die Heitere Fahne in Bern und ist seitdem Teil der Künstlerischen Leitung des dort beheimateten inklusiven Theaterkollektivs Frei_Raum. Seit 2019 lebt Meike Schmitz in Dresden. Hier verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Dresdner Tanzkompanie the guts company sowie mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau. Als freischaffende Dramaturgin und Regisseurin war sie in den letzten Jahren u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Theater Bremen, am HAU – Hebbel am Ufer und in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste mit Arbeiten vertreten. Regelmäßig ist Meike Schmitz in inklusiven Arbeitszusammenhängen tätig. Neben kontinuierlich entstehenden Regiearbeiten mit dem Theater Frei_Raum realisierte sie u. a. Kooperationen mit dem Rambazamba Theater, dem Theater Thikwa und zuletzt ein mixed-abled Tanzstück mit the guts company. Mit Christiane Rösinger arbeitet Meike Schmitz seit 2019 zusammen und inszenierte mit ihr die Produktionen „Stadt unter Einfluss“, „Planet Egalia“ und „Die große Klassenrevue“.

Andreas Schwarz aka Herr Schwarz (aka „Krah-Krah“) ist einer der wichtigsten Macher der Berliner Underground-, Elektro-, Punk-, Kunst- und Partyszene. Der aus dem Schwarzwald stammende Künstler, Sänger und Performer ist Veranstalter des Festivals Ich bin ein Berliner(in) im SO36, mischt bei „Chantals House of Shame“ mit und sorgt mit avantgardistischen Auftritten innerhalb der Szene und auf Festivals für Aufsehen.

22:30, OPEN END mit dem SPAfrica DJ-Team Schauspiel Köln, Depot 2

Zur Eröffnung spielen Ntando Cele und Julian Hetzel Tanzmusik, die das Unvereinbare feiert und stolpern dabei über Genregrenzen auf dem Dancefloor. Am besten man zieht dazu die Tanzschuhe an oder kommt barfuß!

29.05., 22:30– open end Tagesprogramm

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 30.5.
11:00 – 13:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE Futur3 und Andreas Maria Fohr: Portable Archive (im Rahmen der AKADEMIE #1) FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

12:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

12:00 – 20:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Schwimmbad stecken.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Freitag, 7.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00–16:30 Picknick mit dem Internationalen Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.)

Das ehrenamtlich geführte Internationale Frauencafé wird seit Ende 2020 in Mülheim mit Unterstützung von PLANB Ruhr e. V. und der Förderung von KOMM-AN NRW umgesetzt. In der SCHWIMM CITY lädt das Internationale Frauencafé zu einem offenen Treffen und Picknick für alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Wer will, kann Speisen und Getränke mitbringen. Aber auch Gäste ohne Proviant sind herzlich willkommen.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #7/ Bodyrules: zwischen Freiraum und Konfliktzone

Mit: Ines Michalowski (Professorin für Religionssoziologie, Universität Münster), Moderation: Damian Rebgetz

Konflikte rund um den Körper, Sexualität und Geschlechterverhältnisse spielen in Bädern eine wichtige Rolle. Manche wünschen sich Frauenbadezeiten mit weiblicher Badeaufsicht sowie die Erlaubnis, Burkinis zu tragen, andere wollen Unisex-Umkleiden für LGBT oder FKK-Schwimmzeiten. Diese Entwicklung ist ein Abbild gesellschaftlicher Kontroversen auch jenseits der Bäder: Wie weit sollte sich eine demokratische und plurale Gesellschaft für die Forderungen einzelner Gruppen öffnen?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–22:00 Stage-Diving mit Conte Potuto für alle Schwimmbadangestellten, Sportschwimmer*innen und Tanzlustigen

Die SCHWIMM CITY-Betreiber*innen Conte Potuto laden alle Schwimmbad-Angestellten, Sportschwimmer*innen und sonstigen Tanzlustigen zur gemeinsamen After-Work-Party ein.

Samstag, 8.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00-15:30 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #8/ Utopie und Spekulation: das Freibad der Zukunft

Mit: Ansgar Alm und Sebastian Schlecht (Architects for Future, Ortsgruppe Ruhrgebiet), Angela Weber (Grugabad-Freunde e. V.), Moderation: Anna Bründl

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Bad in der Bundesrepublik geschlossen worden. Gleichzeitig zählen Schwimmbäder zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sind wichtige soziale Begegnungsorte. Was sagt der Zustand der Bäder über unsere Gesellschaft aus? Wie sieht die Zukunft der Freibäder aus? Und ist ein Bad für alle möglich?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30-18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Sonntag, 9.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:30-15:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

15:00–16:00 Stage-Diving mit Svea Kirschmeier – Konzert

Svea Kirschmeier ist Musikerin, Schauspielerin und Performerin. Gemeinsam mit Nadja Duesterberg betreibt sie in der SCHWIMM CITY die Pommesbude und Radio Pommes. Im September 2023 hat sie ihre Debüt-EP „RAUS“ veröffentlicht. Eine sehr erfrischende Angelegenheit.

16:30–17:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30–18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00–22:00 Stage-Diving OPEN END: Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN

Zum Abschluss gibt es eine Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und einer Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN. Korken knallen, Enden und Neuanfänge werden gefeiert, und die SCHWIMM CITY verwandelt sich in eine rauschende Abschlusskulisse.

13:30, Shuttle vom FFT Düsseldorf zum Südstadion Köln Treffpunkt: FFT Düsseldorf
30.05., 13:30 Tagesprogramm
14:30 – 17:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug; anschl. um 17:00 Shuttle vom Südstadion zum Schauspiel Köln, Depot 2 Südstadion, Köln

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

17:00, Shuttle vom Südstadion zum Schauspiel Köln, Depot 2 Treffpunkt: Südstadion Köln, Vorgebirgsstraße 76
30.05., 17:00 Tagesprogramm
18:00 – 19:40, Showcase Christiane Rösinger
DIE GROSSE KLASSENREVUE
+ 17:00: Einführung in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Menschen Schauspiel Köln, Depot 2

„Guten Abend, wir unterhalten euch aufs Beste!“ Dieses Versprechen wird nicht enttäuscht. Sketche, Tanz und jede Menge Songs: Unter der skrupellosen Verwendung aller darstellerischen Mittel zerrt diese Show die Klassenverhältnisse der Gegenwart aus dem Dunkel ihrer ideologischen Verschleierung. Mit Indie-Ikone Christiane Rösinger, Star-Autorin Stefanie Sargnagel und vielen anderen.

29.05., 21:00–22:40 Tagesprogramm

zur Zeit keine Tickets verfügbar

30.05., 18:00–19:40 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln

30.5., 17:00: Einführung in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Menschen
Akustische Verstärkung mittels Induktion für Menschen mit Hörgerät
Informationen und Anmeldung unter Barrierefreiheit auf unserer Website

Ein Audioflyer zur Produktion findet sich ebenfalls unter Barrierefreiheit (in deutscher Sprache).

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Christoph Voy
© Christoph Voy
© Christoph Voy
© Christoph Voy

Aber wer darf hier eigentlich mitmachen? Nach einem spielerischen Privilegien-Wettkampf bleiben sechs Expert*innen übrig: Menschen aus der Arbeiterklasse, die bis heute Geldsorgen als ständige Begleitung kennen. Die übriggebliebenen Bürgerkinder dürfen als Band für die musikalische Begleitung sorgen. Schon im ersten Song ist der thematische Rahmen gesteckt: „Reichen-Shaming, Erben-Blaming, Umverteilen, Widerstand“ schmettert das Ensemble gutgelaunt von der Bühne. Also ran an die Boulette!

Das Märchen vom Aufstieg durch Leistung kommt hier als nebelgeschwängertes Mini-Drama daher, bei dem die Arbeiter*innen mit allerlei schwerem Gerät am Erklimmen der sozialen Leiter gehindert werden. Eine angebliche Erbscham-Therapeutin berichtet, wie kapitalismuskritische Erb*innen ihre Scham bekämpfen können. Die Revue findet viele Formen für ihr komplexes Thema. Und immer wieder berichtet das Ensemble in Reimen und Songs von einem reichen Leben mit wenig Geld. Aufstieg? Nein danke! Denn Umverteilung ist der einzige Weg. Ihr kluges Gerede über Klassismus können sich die Reichen sonst auch sparen.

„Gereckte Faust, volle Inbrunst – und ein unverbrüchlicher Trotz: Lieber mit billigem Sekt Richtung Altersarmut, als von den Champagnerresten der Herrschenden trinken.“ Patrick Wildermann, Tagesspiegel

Credits

Idee, Text und Komposition: Christiane Rösinger
Regie: Meike Schmitz, Christiane Rösinger
Co-Komposition: Paul Pötsch
Musikalische Leitung: Laura Landergott, Paul Pötsch
Band: Laura Landergott, Paul Pötsch, Albertine Sarges
Performance: Sila Davulcu, Doreen Kutzke, Paula Irmschler, Julie Miess, Minh Duc Pham, Christiane Rösinger, Stefanie Sargnagel, Andreas Schwarz
Bühne: Marlene Lockemann, Sina Manthey
Kostüm: Svenja Gassen
Maske: Thomas Korn, Juli Schulz
Video und Live-Kamera: Kathrin Krottenthaler
Choreografie: Rúben Nsue
Lichtdesign: Hans Leser
Mitarbeit Regie: Stella Nikisch
Mitarbeit Bühne: Rosina Zeus
Mitarbeit Kostüm: Katharina Achterkamp, Aleix Ilusa
Mitarbeit Dramaturgie und Produktion: Lisa Homburger
Assistenz Choreografie: Sara Fernández
Übersetzung: Lyz Pfister und Andrew Clarke (Panthea)
Tontechnik: Rozenn Lièvre, Torsten Schwarzbach (HAU Hebbel am Ufer)
Videotechnik: Julia Cremers (HAU Hebbel am Ufer)
Künstlerische Beratung: Aenne Quiñones (HAU Hebbel am Ufer)
Technische Leitung: Amina Nouns (HAU Hebbel am Ufer)
Produktionsleitung: Chiara Galesi (HAU Hebbel am Ufer)

Produktion

Eine Produktion von Christiane Rösinger / HAU Hebbel am Ufer, Berlin. Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds.

Biografien

Sila Davulcu, geboren 1982 in Istanbul. Klassische Dritte Generation. Davulcus Oma kam Ende der 60er aus der Türkei als Gastarbeiterin nach Berlin und holte nach und nach ihre Kinder hinterher. Davulcu ist in Berlin Kreuzberg (36) aufgewachsen und lebt bis heute da. Als Kind hat sie es geliebt, Tester zu spielen und zu singen. Es in dieser Richtung hauptberuflich zu versuchen hatte sie sich nie zugetraut, stattdessen recht ordentlich ihre Stationen abgeklappert: Grundschule, Abi, Ausbildung, Arbeit.

Paula Irmschler wurde 1989 in Dresden geboren und lebt heute in Köln. Sie schrieb bereits Kolumnen für Intro, Neues Deutschland und Musikexpress. Von 2019 bis 2023 war sie Redakteurin beim Satiremagazin Titanic, 2020 erschien ihr Roman „Superbusen“, 2024 folgt „Frau und Mutter“.

Doreen Kutzke, geboren in den dunklen Wäldern des Harzes, aufgewachsen in der DDR, ist eine multidisziplinäre Musikerin, Schauspielerin und Komponistin aus Berlin. Seit ihrer Kindheit ist sie in musikalische Projekte eingebunden, mittlerweile tritt sie unter dem Namen Kutzkelina auf. Kutzke gründete die Jodelschule Kreuzberg und unterrichtet weltweit Jodeln und erweiterte Stimmtechniken. Als Voice-Tutorin ist sie an der Art Academy Reykjavík, der Goldsmiths University London und der Universität der Künste Berlin tätig. Sie kooperierte in zahlreichen Konstellationen, z. B. mit Hermann Nitsch, Column One, Element of Crime, Parabelles, Fearless Bob, Malcolm Alison, Myriam Van Imschoot, Raionbashi und der LA Free Music Society.

Laura Landergott, österreichische Multiinstrumentalistin, ist bekannt für ihre vielseitige musikalische Arbeit. Im Jahr 2019 begleitete sie die queere Ikone Peaches auf Tour, die sie u. a. in die Royal Festival Hall in London, nach Kampnagel in Hamburg und an die Berliner Volksbühne führte. Aktuell spielt sie in der Gruppe Ja, Panik und bei Fuffifufzich. Neben ihrer Live-Bühnenpräsenz ist Landergott als musikalische Leiterin für verschiedene Theaterproduktionen tätig. Sie verbindet eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Theaterkollektiv Copy & Waste, das mit dem renommierten George Tabori-Preis ausgezeichnet wurde.

Julie Miess wurde in Manchester gezeugt, kam dann aber 1972 in Karlsruhe zur Welt. Von transsilvanischen Bäuer*innen und einer Rauwarenfabrikantenfamilie abstammend, wuchs sie dort materiell privilegiert auf. 1991 zog sie nach Berlin. Neben ihrem Leben als Musikerin setzt sie sich als Dr. phil. akademisch mit Monstern und Büchern auseinander. Mit Christiane Rösinger spielte sie ab Mitte der 90er in der Band Britta (Bass), später gründete sie die Band Half Girl, sang dort und spielte Keyboard. 2021 veränderte Rösinger einmal mehr Miess’ Leben, indem sie sie in die Theaterband für „Planet Egalia“ aufnahm und die Rolle des vorlauten kleinen Fandango mit ihr besetzte. Seit 2022 hat Miess auch ein musikalisches Duo, das ihre Liebe zu Lemmy, Katzen und Noise vereint: Motörcat.

Minh Duc Pham, geboren 1991 in Schlema, Deutschland, ist Künstler und lebt in Berlin. Pham absolvierte 2019 ein Diplomstudium in Ausstellungsgestaltung und Szenografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und studierte als Gast Performance und Designtheorie an der Universität der Künste Berlin. In seinen Arbeiten in den Bereichen bildende und darstellende Kunst beschäftigt sich Pham mit dem Thema Identität im Spannungsfeld von Gender, Race und Klasse.

Paul Pötsch, geboren 1988 in Lauchhammer/Brandenburg, ist freischaffender Musiker und Komponist. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg. Seine musikalische Ausbildung erhielt er bei Laurenz Wannenmacher (Klavier) und Eckhard Lipske (Akustik- und E-Gitarre). Er ist Gründungsmitglied der Bands Trümmer, Hotel Rimini und Ilgen-Nur. Für seine Bandprojekte erhielt er u. a. den Preis der deutschen Schallplattenkritik, war für den Kritiker-ECHO nominiert und wurde mit dem Hamburger Musikpreis HANS als Nachwuchs des Jahres ausgezeichnet. Er veröffentlicht kontinuierlich Tonträger und ist regelmäßig national und international auf Konzerttourneen unterwegs – u. a. im Auftrag des Goethe Instituts. Eigene musikalische Theaterperformances realisierte er am HKW Berlin (Rock-Oper „Vincent“) sowie auf Kampnagel im Hamburg (DDR-Musikrevue „Wir treiben die Liebe auf die Weide“).

Die Musikerin und Autorin Christiane Rösinger kam 1985 nach Berlin, gründete hier die Bands Lassie Singers und Britta. Die Themen ihrer Bücher und Lieder sind Paar- und Kapitalismuskritik, prekäres Leben vs. Boheme-Entwürfe sowie praktischer Feminismus. Die Stadt Berlin ist bei ihr Romanschauplatz und Kolumnenstoff und hat Lied- und Theatertexte inspiriert. Neben dem Musikmachen und jahrelanger journalistischer Tätigkeit war es Rösinger auch immer wichtig, vor Ort Strukturen für musikalische Nachwuchsförderung zu schaffen und dem von Männern dominierten Musikbetrieb etwas entgegenzusetzen. So organisierte sie in den 90ern die legendäre Veranstaltungsreihe „Flittchenbar“ in der Maria am Ostbahnhof und ließ diese nach langer Pause im Südblock am Kottbusser Tor wiederauferstehen. Durch die künstlerische und persönliche Verankerung in der Stadt drängte sich die Krise des Wohnens für sie geradezu auf und fand auf dem 2017 erschienenen Album „Lieder ohne Leiden“ mit dem Song „Eigentumswohnung“ über Wohnen und Klassenverhältnisse einen Ausdruck. 2019 entstand auf Einladung des HAU Hebbel am Ufer Rösingers erste Regiearbeit. Die musikalische Bühnenproduktion „Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage“ brachte das HAU im Rahmen des Festivals Berlin bleibt! Stadt, Kunst, Zukunft heraus. Sie wurde als „Volkstheater im besten Sinne“ vom Publikum und von den Medien gefeiert. An diese erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfend entwickelte Rösinger 2021 die zweite musikalische Bühnenproduktion am HAU „Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel“ und 2023 „Die große Klassenrevue“.

Albertine Sarges, geboren 1987 Berlin Kreuzberg, studierte Musikwissenschaft in Leipzig, ist freischaffende Musikerin in Theater- und Popmusikproduktionen.

Stefanie Sargnagel, geboren 1986, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Callcenter. Seit 2016 ist sie freie Autorin – und verbringt seitdem mehr Zeit bei ihrem Steuerberater. Sie erhielt den BKS Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Ihre beiden Bücher „Statusmeldungen“ und „Dicht“ waren Bestseller. Ihr aktuelles Buch „Iowa” erschien im Dezember 2023 im Rowohlt Verlag.

Meike Schmitz studierte Literaturwissenschaften, Lateinamerikastudien und Dramaturgie an der Theaterakademie Hamburg. Von 2009 bis 2014 war sie am Deutschen Theater Berlin als Dramaturgin engagiert. 2013 war sie Mitbegründerin des Kunst- und Kulturbetriebes Die Heitere Fahne in Bern und ist seitdem Teil der Künstlerischen Leitung des dort beheimateten inklusiven Theaterkollektivs Frei_Raum. Seit 2019 lebt Meike Schmitz in Dresden. Hier verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Dresdner Tanzkompanie the guts company sowie mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau. Als freischaffende Dramaturgin und Regisseurin war sie in den letzten Jahren u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Theater Bremen, am HAU – Hebbel am Ufer und in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste mit Arbeiten vertreten. Regelmäßig ist Meike Schmitz in inklusiven Arbeitszusammenhängen tätig. Neben kontinuierlich entstehenden Regiearbeiten mit dem Theater Frei_Raum realisierte sie u. a. Kooperationen mit dem Rambazamba Theater, dem Theater Thikwa und zuletzt ein mixed-abled Tanzstück mit the guts company. Mit Christiane Rösinger arbeitet Meike Schmitz seit 2019 zusammen und inszenierte mit ihr die Produktionen „Stadt unter Einfluss“, „Planet Egalia“ und „Die große Klassenrevue“.

Andreas Schwarz aka Herr Schwarz (aka „Krah-Krah“) ist einer der wichtigsten Macher der Berliner Underground-, Elektro-, Punk-, Kunst- und Partyszene. Der aus dem Schwarzwald stammende Künstler, Sänger und Performer ist Veranstalter des Festivals Ich bin ein Berliner(in) im SO36, mischt bei „Chantals House of Shame“ mit und sorgt mit avantgardistischen Auftritten innerhalb der Szene und auf Festivals für Aufsehen.

19:00 – 22:00, Showcase Nesterval
Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN)
brut nordwest, Wien (Österreich)

Wien im Zweiten Weltkrieg: Das Publikum folgt den Schicksalen von acht Menschen, die als Homosexuelle in der NS-Zeit unterdrückt und verfolgt wurden. Atemlos von einem der detailgenau ausgestatteten Räume zum nächsten, abwechselnd an der Seite von Opfern und Täter*innen. Doch niemand sieht alle der 160 beklemmenden Szenen, die Wege sind individuell.

30.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

31.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

01.06., 19:00–22:00 in Wien Tagesprogramm 04.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 05.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 06.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm

Spielort: brut nordwest, Wien (Österreich)
Sprache: Deutsch

Tickets sind über das brut wien erhältlich.

Der Vorverkauf für die Juni-Termine startet am Dienstag, 21.5. um 13:00 Uhr.

© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson

Der Parcours beginnt im Herzen der Szenerie: in der Kantine einer Porzellanfabrik. Nachts wird sie zu einer geheimen Kaschemme, einem sicheren Treffpunkt für homosexuelle und trans Menschen. Doch bald kommen die Nazis dem Geschehen auf die Spur …

Ab hier müssen die Zuschauer*innen selbst entscheiden, welcher der zwei Dutzend Figuren sie durch das Labyrinth düsterer Kammern folgen und wann sie zur nächsten wechseln. Das Publikum gerät in einen Strudel aus Fiktion und Wirklichkeit. Mit diesem Prinzip sind Nesterval zu Stars der Wiener Szene geworden: Sie machen Theater für Menschen, denen Theater eigentlich zu langweilig ist. Immersive Settings in leer stehenden Gebäuden beziehen das Publikum unmittelbar ein und schaffen Erlebnisse mit Suchtfaktor. In ihrer Heimatstadt sind Nestervals Stücke innerhalb von Minuten ausverkauft.

Doch das Thema ist ernst: Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN) vereint Gedenken und Mahnung. Die historische Geschichte gibt dabei den Verlauf der Inszenierung vor: Sie beginnt trist und wird schnell aussichtslos. Ein Theaterabend mit Nachwirkungen.

„Die Wiener Gruppe Nesterval saugt das Publikum erneut in eine unheimliche Geschichte ein. Es wird nicht nur geglotzt, sondern mitgedacht, mitgelebt, mitgefühlt.“ Margarete Affenzeller, Der Standard

Credits

Künstlerische Leitung, Regie: Martin Finnland
Buch: Teresa Löfberg
Bühnenbild: Andrea Konrad
Kostümbild: Dritan Kosovrasti
Choreografie: Marcelo Doño
Dramaturgie: Tove Grün
Regieassistenz: Laura Athanasiadis
Co-Autor*innen: Martin Finnland, Gisa Fellerer, Lorenz Tröbinger
Co-Konzept, Anträge, Archiv: Martin Walanka
Produktion: Emilie Kleinszig, Sabine Anders
Sekundär-Regie: Lorenz Tröbinger
Technische Leitung: Lukas „Lupo“ Saller
Setbau: Andreas Holzmann (Vienna Decoration Company), Walter Winkelmüller
Komposition Songs und Score: Julian Muldoon
Songtexte: Sarah Muldoon
Sound-Design: Alkis Vlassakakis
Mitarbeit Stückentwicklung: Gisa Fellerer
Wissenschaftliche Mitarbeit: Andreas Brunner, Jürgen Pettinger
Beratung Magie: Raphael Macho
Ausstattungsteam: Ruth Grau, Willy Mutzenpachner, Milo Marx, Lorenz Hötzeneder
Grafik: Rita Brandneulinger
Website: Gisa Fellerer
Kommunikation: Christopher Wurmdobler
Fotografie: Alexandra Thompson
Trailer: Sabine Anders (Regie), Lukas Grubba (Kamera), Sabrina Winkler (Schnitt, Grading)
Kooperationen: Lukas Kirisits
Buchhaltung, Office: Doris Panzer
Technik: Plan B, Till Gatermann
Inspizienz: Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl
Bar: Luki Kirisits, Markus Gorfer

Mit: Christopher Wurmdobler, Martin Finnland, Gisa Fellerer, Chiara Seide, Stefan Pauser, Mio Riedl, Romy Hrubeš, Willy Mutzenpachner, Rita Brandneulinger, Johannes Scheutz, Sven Diestel, Gellert Gerson Butter, Martin Walanka, Laura Hermann, Aston Matters, Lorenz Tröbinger, Peter Kraus, Julia Fuchs, Alkis Vlassakakis, Hisham Morscher, Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl, Denice Bourbon, Simon Stockinger, Anne Wieben, Norbert Fiedler, Alexandra Thompson, Bernhard Hablé, Eva Deutsch, Jürgen Pettinger, Luki Kirisits, Markus Gorfer

Besonderer Dank an Peter Hörmanseder (Tonaufnahmen), Peter Holub, Johannes Felber und die Freund*innen von Nesterval (insbesondere Andrea und Valerie Lenk, Andreas Kauba, Clemens und Katharina Pallitsch, Edmund Weninger, Kaya Alina Knapp, Maria Sibilia, Markus Kellner, Martin Hinterndorfer, Michael Brandtner und Michael Marker) sowie an Nikolaus Vogler (PKHV Rechtsanwälte), René Lipkovich (SLT Siart Lipkovich & Team) und Helmut Patterer (PRBS Patterer e.U.).

Produktion

Mit freundlicher Unterstützung von Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Nationalfonds der Republik Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie Vienna Decoration Company, Magenta, ZANTHO, Pedacola, Trumer Privatbrauerei, Vöslauer, Mietmöbel Föhr.

Biografie

Nesterval versteht sich als queeres Volkstheater, das Klassiker der Literatur- oder Theatergeschichte in die Gegenwart übersetzt, überzeichnet und dekonstruiert. Im Zentrum jeder Inszenierung stehen die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums und das Einbeziehen des Publikums in das immersive Theater. Der interaktive Handlungsspielraum eröffnet sich durch Empathie, durch überraschende Rollenbesetzung und durch das Gespräch auch nach der Show. Bei Nesterval steht eine queere Technik der Selbstermächtigung im Vordergrund, bei der die lustvolle Ebene des Spiels immer auch eine politische Dimension hat, gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen und verhandelt werden. Die Stücke basieren stets auf epochalen Erlebnissen der fiktiven Familiendynastie Nesterval. Sämtliche der bisher mehr als 25 in Österreich und international gezeigten Produktionen sind ortsspezifisch angelegt und nehmen Bezug auf den kulturellen, sozialen und historischen Hintergrund des jeweiligen Spielorts. Das Ensemble besteht aus rund 20 Performer*innen, Drag-Artists und Schauspieler*innen, die in unterschiedlichen Formationen die Geschichte der Familie Nesterval erzählen. Drei Mal war Nesterval bereits für den Wiener Theaterpreis Nestroy nominiert; zuletzt 2023 für DIE NAMENLOSEN. 2020 wurde Nesterval für „Der Kreisky Test“ mit einem Nestroypreis ausgezeichnet. Die Hamburger Version von DIE NAMENLOSEN stand 2024 auf der Shortlist des Nachtkritik-Theatertreffens.

21:00 – 22:30, Showcase Studio Julian Hetzel & Ntando Cele
SPAfrica
+ im Anschluss: Gespräch in englischer Sprache mit Ntando Cele und Julian Hetzel, Moderation: Wilma Renfordt TanzFaktur, Köln

SPAfrica ist der weltweit erste Empathie-Drink: Wasser aus Südafrika, das man nur im Tausch gegen eine Tränenspende erwerben kann. Das Produkt ist der Ausgangspunkt für eine schonungslose Performance über Rassismus, Kolonialismus und die Ausschlachtung von Leid und Trauma auf dem Kunstmarkt.

30.05., 21:00–22:30 Ticket Tagesprogramm 31.05., 19:00–20:30 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln

30.5. im Anschluss: Gespräch in englischer Sprache mit Ntando Cele und Julian Hetzel, Moderation: Wilma Renfordt

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Anouk Maupu
© Anouk Maupu
© Anouk Maupu
© Anouk Maupu

Ntando Cele ist als Schwarze Schauspielerin in Europa zur Expertin in Sachen Empathie-Erzeugung geworden. Denn der Markt verlangt nach Geschichten vom wütenden, schmerzerfüllten Opfer, damit das Publikum überhaupt noch etwas fühlen kann. Cele kann dieses Verlangen bedienen.

Doch was, wenn Empathie nichts an den bestehenden Machtverhältnissen ändert, sondern sie nur verstärkt? Das weiße Publikum sieht sich mit einem Dilemma konfrontiert: Will es mitfühlen und mit seinen Tränen seine koloniale Schuld begleichen? Oder sieht es ein, dass eine Kunst, die die Schwarzen Darsteller*innen auf die Opferrolle reduziert, ihnen die Möglichkeit raubt, ihre eigene Geschichte selbstbestimmt zu erzählen?

Ntando Cele und Julian Hetzel waren in den vergangenen Jahren bereits bei den Impulsen zu Gast. „Enjoy Racism“ (mit Ntando Cele in der Hauptrolle, 2018) und „All Inclusive“ (Julian Hetzel, 2019) haben für kontroverse Diskussionen rund um den Themenkomplex gesorgt, den die beiden nun gemeinsam in SPAfrica verhandeln.

„SPAfrica schafft es, die komplexen neokolonialen Machtverhältnisse und die eigenen Verstrickungen darin in schmerzhafter und erkenntnisreicher Ambivalenz erfahrbar zu machen.“ Theresa Schütz, Theater der Zeit

Credits

Konzept: Julian Hetzel und Ntando Cele
Regie: Julian Hetzel
Performance: Ntando Cele
Dramaturgie: Miguel A. Melgares
Künstlerische Beratung: Sodja Lotker, Khanyisile Mbongwa
Musik, Komposition: Frank Wienk
Lichtdesign: Nico de Rooij
Technische Koordination: Vincent Beune, Aengus Havinga
Technik: Tom Doeven, Simon Kelaita, Bea Verbeek, Wout Jansen
Technische Lösungen: Merijn Versnel, Guido Bevers
Produktionsleitung: Marieke van den Bosch
Produktion Kapstadt: Lungile Mbongwa
Galerist Kapstadt: Mpilo Ngcukana
Produktionsassistenz: Jana Riese
Assistenz Kostümdesign: Merel van Erpers Roijaards
Maske: Carly Heathcote
Make-up: Julia Markow
Requisite: Saskia Hartog
Praktikant: Piet van Duijn Ferreira
Videodokumentation: Reynold Reynolds, Bongeka Ngcobo
Videodarsteller: Revé Terborg
Fotografie: Alexandra Masmanidi, Anouk Maupu
Mit besonderem Dank an die voluntears und die lokalen Moderator*innen des Künstler*innengesprächs.

Produktion

Eine Produktion von Studio Julian Hetzel in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig, CAMPO, Gent, Théâtre Vidy-Lausanne, SPRING Performing Arts Festival, Utrecht, auawirleben Theaterfestival Bern.

Biografien

Ntando Cele wurde in Südafrika geboren und lebt in Bern. Sie studierte Schauspiel in Durban und am DasArts in Amsterdam. In ihrer Arbeit überwindet sie die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Konzert und Performance. Sie kombiniert Musik, Text und Video, um auf der Bühne ihre eigene Identität zu erschaffen. 2023 wurde sie mit dem Schweizer Preis Darstellende Künste ausgezeichnet.

Julian Hetzel arbeitet als Performancemacher, Musiker und bildender Künstler und entwickelt Arbeiten an der Schnittstelle von Theater, Musik und Medien, die eine politische Dimension und einen dokumentarischen Ansatz haben. Er ist künstlerischer Leiter des Studio Julian Hetzel, einer Organisation mit Sitz in Utrecht, die seine künstlerische Arbeit realisiert und produziert. Hetzels Kreationen werden international produziert. Seine Arbeiten wurden bereits in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt gezeigt. 2017 erhielt Hetzel den VSCD-Mimeprijs für „The Automated Sniper“ (Frascati producties und Ism & Heit). 2019 war „All Inclusive“ (CAMPO und Ism & heit) Teil der offiziellen Auswahl des Nederlands Theater Festival. „SELF“ war der nationale Beitrag der Niederlande bei der Prager Quadriennale 2019. Im August 2019 präsentierte Hetzel drei Arbeiten bei der Biennale del Teatro in Venedig. Hetzel ist assoziierter Künstler am Kunstencentrum CAMPO Gent (Belgien). Seit 2021 erhält Studio Julian Hetzel eine Strukturförderung vom Fonds Podiumkunsten (FPK) und von der Stadt Utrecht.

22:30, OPEN END Liegen & Lauschen – Konzert TanzFaktur, Köln
30.05., 22:30– open end Tagesprogramm

Der Eintritt ist frei.

Die vier Multiinstrumentalist*innen Stella Polaris, Niko Dolle, Timmy Lorenz und Pippo Bracht legen in einmaliger Formation ihre Einflüsse aus Soul, Groove, Folk, Jazz und Rock zusammen und spicken die entspannte Live-Session mit eigenen Liedern.

Freitag, 31.5.
10:00 – 13:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

10:00 – 17:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE Futur3 und Andreas Maria Fohr: Portable Archive (im Rahmen der AKADEMIE #1) FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

12:00 – 18:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Schwimmbad stecken.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Freitag, 7.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00–16:30 Picknick mit dem Internationalen Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.)

Das ehrenamtlich geführte Internationale Frauencafé wird seit Ende 2020 in Mülheim mit Unterstützung von PLANB Ruhr e. V. und der Förderung von KOMM-AN NRW umgesetzt. In der SCHWIMM CITY lädt das Internationale Frauencafé zu einem offenen Treffen und Picknick für alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Wer will, kann Speisen und Getränke mitbringen. Aber auch Gäste ohne Proviant sind herzlich willkommen.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #7/ Bodyrules: zwischen Freiraum und Konfliktzone

Mit: Ines Michalowski (Professorin für Religionssoziologie, Universität Münster), Moderation: Damian Rebgetz

Konflikte rund um den Körper, Sexualität und Geschlechterverhältnisse spielen in Bädern eine wichtige Rolle. Manche wünschen sich Frauenbadezeiten mit weiblicher Badeaufsicht sowie die Erlaubnis, Burkinis zu tragen, andere wollen Unisex-Umkleiden für LGBT oder FKK-Schwimmzeiten. Diese Entwicklung ist ein Abbild gesellschaftlicher Kontroversen auch jenseits der Bäder: Wie weit sollte sich eine demokratische und plurale Gesellschaft für die Forderungen einzelner Gruppen öffnen?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–22:00 Stage-Diving mit Conte Potuto für alle Schwimmbadangestellten, Sportschwimmer*innen und Tanzlustigen

Die SCHWIMM CITY-Betreiber*innen Conte Potuto laden alle Schwimmbad-Angestellten, Sportschwimmer*innen und sonstigen Tanzlustigen zur gemeinsamen After-Work-Party ein.

Samstag, 8.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00-15:30 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #8/ Utopie und Spekulation: das Freibad der Zukunft

Mit: Ansgar Alm und Sebastian Schlecht (Architects for Future, Ortsgruppe Ruhrgebiet), Angela Weber (Grugabad-Freunde e. V.), Moderation: Anna Bründl

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Bad in der Bundesrepublik geschlossen worden. Gleichzeitig zählen Schwimmbäder zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sind wichtige soziale Begegnungsorte. Was sagt der Zustand der Bäder über unsere Gesellschaft aus? Wie sieht die Zukunft der Freibäder aus? Und ist ein Bad für alle möglich?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30-18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Sonntag, 9.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:30-15:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

15:00–16:00 Stage-Diving mit Svea Kirschmeier – Konzert

Svea Kirschmeier ist Musikerin, Schauspielerin und Performerin. Gemeinsam mit Nadja Duesterberg betreibt sie in der SCHWIMM CITY die Pommesbude und Radio Pommes. Im September 2023 hat sie ihre Debüt-EP „RAUS“ veröffentlicht. Eine sehr erfrischende Angelegenheit.

16:30–17:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30–18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00–22:00 Stage-Diving OPEN END: Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN

Zum Abschluss gibt es eine Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und einer Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN. Korken knallen, Enden und Neuanfänge werden gefeiert, und die SCHWIMM CITY verwandelt sich in eine rauschende Abschlusskulisse.

14:00 – 17:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
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30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

19:00 – 20:30, Showcase Studio Julian Hetzel & Ntando Cele
SPAfrica
TanzFaktur, Köln

SPAfrica ist der weltweit erste Empathie-Drink: Wasser aus Südafrika, das man nur im Tausch gegen eine Tränenspende erwerben kann. Das Produkt ist der Ausgangspunkt für eine schonungslose Performance über Rassismus, Kolonialismus und die Ausschlachtung von Leid und Trauma auf dem Kunstmarkt.

30.05., 21:00–22:30 Ticket Tagesprogramm 31.05., 19:00–20:30 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln

30.5. im Anschluss: Gespräch in englischer Sprache mit Ntando Cele und Julian Hetzel, Moderation: Wilma Renfordt

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Anouk Maupu
© Anouk Maupu
© Anouk Maupu
© Anouk Maupu

Ntando Cele ist als Schwarze Schauspielerin in Europa zur Expertin in Sachen Empathie-Erzeugung geworden. Denn der Markt verlangt nach Geschichten vom wütenden, schmerzerfüllten Opfer, damit das Publikum überhaupt noch etwas fühlen kann. Cele kann dieses Verlangen bedienen.

Doch was, wenn Empathie nichts an den bestehenden Machtverhältnissen ändert, sondern sie nur verstärkt? Das weiße Publikum sieht sich mit einem Dilemma konfrontiert: Will es mitfühlen und mit seinen Tränen seine koloniale Schuld begleichen? Oder sieht es ein, dass eine Kunst, die die Schwarzen Darsteller*innen auf die Opferrolle reduziert, ihnen die Möglichkeit raubt, ihre eigene Geschichte selbstbestimmt zu erzählen?

Ntando Cele und Julian Hetzel waren in den vergangenen Jahren bereits bei den Impulsen zu Gast. „Enjoy Racism“ (mit Ntando Cele in der Hauptrolle, 2018) und „All Inclusive“ (Julian Hetzel, 2019) haben für kontroverse Diskussionen rund um den Themenkomplex gesorgt, den die beiden nun gemeinsam in SPAfrica verhandeln.

„SPAfrica schafft es, die komplexen neokolonialen Machtverhältnisse und die eigenen Verstrickungen darin in schmerzhafter und erkenntnisreicher Ambivalenz erfahrbar zu machen.“ Theresa Schütz, Theater der Zeit

Credits

Konzept: Julian Hetzel und Ntando Cele
Regie: Julian Hetzel
Performance: Ntando Cele
Dramaturgie: Miguel A. Melgares
Künstlerische Beratung: Sodja Lotker, Khanyisile Mbongwa
Musik, Komposition: Frank Wienk
Lichtdesign: Nico de Rooij
Technische Koordination: Vincent Beune, Aengus Havinga
Technik: Tom Doeven, Simon Kelaita, Bea Verbeek, Wout Jansen
Technische Lösungen: Merijn Versnel, Guido Bevers
Produktionsleitung: Marieke van den Bosch
Produktion Kapstadt: Lungile Mbongwa
Galerist Kapstadt: Mpilo Ngcukana
Produktionsassistenz: Jana Riese
Assistenz Kostümdesign: Merel van Erpers Roijaards
Maske: Carly Heathcote
Make-up: Julia Markow
Requisite: Saskia Hartog
Praktikant: Piet van Duijn Ferreira
Videodokumentation: Reynold Reynolds, Bongeka Ngcobo
Videodarsteller: Revé Terborg
Fotografie: Alexandra Masmanidi, Anouk Maupu
Mit besonderem Dank an die voluntears und die lokalen Moderator*innen des Künstler*innengesprächs.

Produktion

Eine Produktion von Studio Julian Hetzel in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig, CAMPO, Gent, Théâtre Vidy-Lausanne, SPRING Performing Arts Festival, Utrecht, auawirleben Theaterfestival Bern.

Biografien

Ntando Cele wurde in Südafrika geboren und lebt in Bern. Sie studierte Schauspiel in Durban und am DasArts in Amsterdam. In ihrer Arbeit überwindet sie die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Konzert und Performance. Sie kombiniert Musik, Text und Video, um auf der Bühne ihre eigene Identität zu erschaffen. 2023 wurde sie mit dem Schweizer Preis Darstellende Künste ausgezeichnet.

Julian Hetzel arbeitet als Performancemacher, Musiker und bildender Künstler und entwickelt Arbeiten an der Schnittstelle von Theater, Musik und Medien, die eine politische Dimension und einen dokumentarischen Ansatz haben. Er ist künstlerischer Leiter des Studio Julian Hetzel, einer Organisation mit Sitz in Utrecht, die seine künstlerische Arbeit realisiert und produziert. Hetzels Kreationen werden international produziert. Seine Arbeiten wurden bereits in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt gezeigt. 2017 erhielt Hetzel den VSCD-Mimeprijs für „The Automated Sniper“ (Frascati producties und Ism & Heit). 2019 war „All Inclusive“ (CAMPO und Ism & heit) Teil der offiziellen Auswahl des Nederlands Theater Festival. „SELF“ war der nationale Beitrag der Niederlande bei der Prager Quadriennale 2019. Im August 2019 präsentierte Hetzel drei Arbeiten bei der Biennale del Teatro in Venedig. Hetzel ist assoziierter Künstler am Kunstencentrum CAMPO Gent (Belgien). Seit 2021 erhält Studio Julian Hetzel eine Strukturförderung vom Fonds Podiumkunsten (FPK) und von der Stadt Utrecht.

19:00 – 22:00, Showcase Nesterval
Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN)
brut nordwest, Wien (Österreich)

Wien im Zweiten Weltkrieg: Das Publikum folgt den Schicksalen von acht Menschen, die als Homosexuelle in der NS-Zeit unterdrückt und verfolgt wurden. Atemlos von einem der detailgenau ausgestatteten Räume zum nächsten, abwechselnd an der Seite von Opfern und Täter*innen. Doch niemand sieht alle der 160 beklemmenden Szenen, die Wege sind individuell.

30.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

31.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

01.06., 19:00–22:00 in Wien Tagesprogramm 04.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 05.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 06.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm

Spielort: brut nordwest, Wien (Österreich)
Sprache: Deutsch

Tickets sind über das brut wien erhältlich.

Der Vorverkauf für die Juni-Termine startet am Dienstag, 21.5. um 13:00 Uhr.

© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson

Der Parcours beginnt im Herzen der Szenerie: in der Kantine einer Porzellanfabrik. Nachts wird sie zu einer geheimen Kaschemme, einem sicheren Treffpunkt für homosexuelle und trans Menschen. Doch bald kommen die Nazis dem Geschehen auf die Spur …

Ab hier müssen die Zuschauer*innen selbst entscheiden, welcher der zwei Dutzend Figuren sie durch das Labyrinth düsterer Kammern folgen und wann sie zur nächsten wechseln. Das Publikum gerät in einen Strudel aus Fiktion und Wirklichkeit. Mit diesem Prinzip sind Nesterval zu Stars der Wiener Szene geworden: Sie machen Theater für Menschen, denen Theater eigentlich zu langweilig ist. Immersive Settings in leer stehenden Gebäuden beziehen das Publikum unmittelbar ein und schaffen Erlebnisse mit Suchtfaktor. In ihrer Heimatstadt sind Nestervals Stücke innerhalb von Minuten ausverkauft.

Doch das Thema ist ernst: Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN) vereint Gedenken und Mahnung. Die historische Geschichte gibt dabei den Verlauf der Inszenierung vor: Sie beginnt trist und wird schnell aussichtslos. Ein Theaterabend mit Nachwirkungen.

„Die Wiener Gruppe Nesterval saugt das Publikum erneut in eine unheimliche Geschichte ein. Es wird nicht nur geglotzt, sondern mitgedacht, mitgelebt, mitgefühlt.“ Margarete Affenzeller, Der Standard

Credits

Künstlerische Leitung, Regie: Martin Finnland
Buch: Teresa Löfberg
Bühnenbild: Andrea Konrad
Kostümbild: Dritan Kosovrasti
Choreografie: Marcelo Doño
Dramaturgie: Tove Grün
Regieassistenz: Laura Athanasiadis
Co-Autor*innen: Martin Finnland, Gisa Fellerer, Lorenz Tröbinger
Co-Konzept, Anträge, Archiv: Martin Walanka
Produktion: Emilie Kleinszig, Sabine Anders
Sekundär-Regie: Lorenz Tröbinger
Technische Leitung: Lukas „Lupo“ Saller
Setbau: Andreas Holzmann (Vienna Decoration Company), Walter Winkelmüller
Komposition Songs und Score: Julian Muldoon
Songtexte: Sarah Muldoon
Sound-Design: Alkis Vlassakakis
Mitarbeit Stückentwicklung: Gisa Fellerer
Wissenschaftliche Mitarbeit: Andreas Brunner, Jürgen Pettinger
Beratung Magie: Raphael Macho
Ausstattungsteam: Ruth Grau, Willy Mutzenpachner, Milo Marx, Lorenz Hötzeneder
Grafik: Rita Brandneulinger
Website: Gisa Fellerer
Kommunikation: Christopher Wurmdobler
Fotografie: Alexandra Thompson
Trailer: Sabine Anders (Regie), Lukas Grubba (Kamera), Sabrina Winkler (Schnitt, Grading)
Kooperationen: Lukas Kirisits
Buchhaltung, Office: Doris Panzer
Technik: Plan B, Till Gatermann
Inspizienz: Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl
Bar: Luki Kirisits, Markus Gorfer

Mit: Christopher Wurmdobler, Martin Finnland, Gisa Fellerer, Chiara Seide, Stefan Pauser, Mio Riedl, Romy Hrubeš, Willy Mutzenpachner, Rita Brandneulinger, Johannes Scheutz, Sven Diestel, Gellert Gerson Butter, Martin Walanka, Laura Hermann, Aston Matters, Lorenz Tröbinger, Peter Kraus, Julia Fuchs, Alkis Vlassakakis, Hisham Morscher, Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl, Denice Bourbon, Simon Stockinger, Anne Wieben, Norbert Fiedler, Alexandra Thompson, Bernhard Hablé, Eva Deutsch, Jürgen Pettinger, Luki Kirisits, Markus Gorfer

Besonderer Dank an Peter Hörmanseder (Tonaufnahmen), Peter Holub, Johannes Felber und die Freund*innen von Nesterval (insbesondere Andrea und Valerie Lenk, Andreas Kauba, Clemens und Katharina Pallitsch, Edmund Weninger, Kaya Alina Knapp, Maria Sibilia, Markus Kellner, Martin Hinterndorfer, Michael Brandtner und Michael Marker) sowie an Nikolaus Vogler (PKHV Rechtsanwälte), René Lipkovich (SLT Siart Lipkovich & Team) und Helmut Patterer (PRBS Patterer e.U.).

Produktion

Mit freundlicher Unterstützung von Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Nationalfonds der Republik Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie Vienna Decoration Company, Magenta, ZANTHO, Pedacola, Trumer Privatbrauerei, Vöslauer, Mietmöbel Föhr.

Biografie

Nesterval versteht sich als queeres Volkstheater, das Klassiker der Literatur- oder Theatergeschichte in die Gegenwart übersetzt, überzeichnet und dekonstruiert. Im Zentrum jeder Inszenierung stehen die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums und das Einbeziehen des Publikums in das immersive Theater. Der interaktive Handlungsspielraum eröffnet sich durch Empathie, durch überraschende Rollenbesetzung und durch das Gespräch auch nach der Show. Bei Nesterval steht eine queere Technik der Selbstermächtigung im Vordergrund, bei der die lustvolle Ebene des Spiels immer auch eine politische Dimension hat, gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen und verhandelt werden. Die Stücke basieren stets auf epochalen Erlebnissen der fiktiven Familiendynastie Nesterval. Sämtliche der bisher mehr als 25 in Österreich und international gezeigten Produktionen sind ortsspezifisch angelegt und nehmen Bezug auf den kulturellen, sozialen und historischen Hintergrund des jeweiligen Spielorts. Das Ensemble besteht aus rund 20 Performer*innen, Drag-Artists und Schauspieler*innen, die in unterschiedlichen Formationen die Geschichte der Familie Nesterval erzählen. Drei Mal war Nesterval bereits für den Wiener Theaterpreis Nestroy nominiert; zuletzt 2023 für DIE NAMENLOSEN. 2020 wurde Nesterval für „Der Kreisky Test“ mit einem Nestroypreis ausgezeichnet. Die Hamburger Version von DIE NAMENLOSEN stand 2024 auf der Shortlist des Nachtkritik-Theatertreffens.

21:00 – 22:05, Showcase Living Smile Vidya
INTRODUCING LIVING SMILE VIDYA
TanzFaktur, Köln

Smiley ist die erste trans Frau, die in Indien die Änderung von Namen und Geschlecht in ihrem Pass erwirken konnte. Doch sie wollte mehr: Zugehörigkeit, Gerechtigkeit, Schutz vor Anfeindungen. 2018 floh sie vor dem erstarkten Hindu-Faschismus in die Schweiz. Persönlich, nahbar und humorvoll nimmt sie das Publikum mit auf ihren Weg der Befreiung.

31.05., 21:00–22:05 Ticket Tagesprogramm 01.06., 19:00–20:05 Ticket Tagesprogramm 04.06., 18:00–19:05 Ticket Tagesprogramm 07.06., 20:30–21:35 Ticket Tagesprogramm 08.06., 22:00–23:05 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Ronja Burkard
© Ronja Burkard
© Ronja Burkard
© Ronja Burkard

Smiley teilt ihre Geschichte, um anderen Menschen Mut zu machen. Sie erzählt, wie sie als Aktivistin Türen für ihre indischen trans Geschwister öffnen konnte. Wie sie auf der Straße bettelte, um ihre erste geschlechtsangleichende Operation zu bezahlen. Gegen Ende steht Smiley in einen goldenen Umhang gehüllt im Scheinwerferlicht. Sie breitet ihre Arme aus und imaginiert einen Flug über die Bühne. Aus der gierigen Raupe, von der sie immer wieder schmunzelnd spricht, ist ein Schmetterling geworden. Sie hat vieles von dem erreicht, wofür sie gekämpft hat. Aber wie bezahlt der Schmetterling seine Rechnungen, wenn er nicht auf Dauer von der Schweizer Sozialhilfe leben möchte?

Smileys Lebensgeschichte ist voller Höhen und Tiefen. In Projektionen zeigt sie Fotos ihrer neuen Freund*innen in der Schweiz, aber auch Hass-Postings von Menschen, die ihr mit Vergewaltigung und Mord drohen, weil sie ein Foto von sich im BH veröffentlicht hat. Sie erzählt von Schmerzen, zeigt ihre Narben. Und bringt das Publikum immer wieder herzlich zum Lachen.

Credits

Künstlerische Leitung und Performance: Living Smile Vidya
Mentoring: Marcel Schwald
Video: Moritz Flachsmann
Kostüme: Diana Ammann
Kostümhospitanz: Lucia Müller
Sound: Silvan Koch
Stimme Video: Suzí Feliz Das Neves
Untertitel: Anton Kuzema
Licht, technische Leitung: Thomas Kohler
Künstlerischer Support: Beatrice Fleischlin
Produktion: Das Theaterkolleg (Mirjam Berger, Christina Teuber, Patric Gehrig)

Produktion

Eine Koproduktion von Treibstoff Theatertage Basel, Tojo Theater, Bern, Südpol, Luzern. Gefördert durch Kultur Stadt Bern, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Albert Koechlin

Biografien

Diana Ammann lebt in Basel und arbeitet als freischaffende Kostümbildnerin. Sie studierte Modedesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre als Kostümassistentin an den Münchner Kammerspielen. Seit 2008 ist sie als selbstständige Kostümbildnerin für Theater und Film tätig. dianammann.blogspot.com

Moritz Flachsmann studierte Animation an der Hochschule Luzern und arbeitet als Sound-Editor, Cutter, Kameramann und Animator. Mit seinem Kollektiv packungsbeilage realisiert er Installationen, Videoproduktionen, Live Visuals, Events und Konzepte. Flachsmann lebt in Basel und arbeitet international. www.packungsbeilage.tv

Beatrice Fleischlin sucht in ihren Performances nach einer Formulierung von Existenz im In Between, ihre Bühnenfiguren oszillieren zwischen Autobiografie und Fiktion. Sie entwickelt Performancearbeiten in Kollaboration mit verschiedenen Künstler*innen und arbeitet in Projekten von Kolleg*innen als unterstützende Komplizin mit. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit Anja Meser. 2021 wurde fleischlin/meser mit einem swiss performing arts award des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. www.produktionsdock.ch/en/artists/beatrice-fleischlin

Silvan Koch lebt in Luzern und arbeitet als Musiker, Komponist und Pianist in der Freien Theater- und Filmszene. Er komponierte die Musik u. a. für „Sex-Stück“ (Beatrice Fleischlin) und diverse Filme. www.silvankoch.ch

Living Smile Vidya wurde in Indien geboren und ist Schauspielerin, Krankenhausclown und Autorin. Sie war die erste Transfrau, die ihren Namen und ihr Geschlecht in Indien legal ändern ließ. 2014 erhielt sie ein Stipendium für ein Studium an der International School of Performing Arts in London und gründete danach Indiens erstes Trans-Theater-Kollektiv Panmai Theatre in Chennai. Seit 2018 lebt Living Smile Vidya in Eschenbach, nachdem sie aufgrund von Angriffen auf ihr Leben wegen ihrer politischen Tätigkeit in die Schweiz geflohen war. https://youtu.be/8Mq3xy6w_V8 / https://vimeo.com/755149666

Marcel Schwald lebt in Basel und arbeitet als freier Theaterregisseur, Dramaturg und Performer. Seine Arbeiten werden in Theatern und bei Festivals in der Schweiz und im Ausland gezeigt. Seit 2019 ist er festes Mitglied des Performancekollektivs Reines Prochaines & Friends, das 2022 den Basler Kulturpreis gewonnen hat. www.marcelschwald.com

Das Theaterkolleg ist ein Zentralschweizer Produktionsbüro für Theater, Tanz und Performance mit Sitz in Luzern, das im Jahr 2022 von sieben Luzerner Kollektiven der Freien Szene gegründet wurde. Aktuell wird das Theaterkolleg von Mirjam Berger und Patric Gehrig betrieben.

22:00, OPEN END mit Keshavara & Der Assistent TanzFaktur, Köln

Keshav Purushotham macht Musik wie andere Leute Cocktails, nachdem sie schon drei getrunken haben: verwaschenen Kraut-Pop, Bollywood und Morricone-eske Filmmusik, nach Augenmaß kombiniert und wild geschüttelt. Im DJ-Duo mit Der Assistent lädt er zu einer fantasmorgiastischen Party voller transkultureller Clashes.

31.05., 22:00– open end Tagesprogramm

Der Eintritt ist frei.

Juni

Samstag, 01.6.
10:00 – 13:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

10:00 – 13:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE Futur3 und Andreas Maria Fohr: Portable Archive (im Rahmen der AKADEMIE #1) FFT Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

14:00 – 17:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

14:00 – 17:00, Akademie AKADEMIE #1: MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE Futur3 und Andreas Maria Fohr: Portable Archive (im Rahmen der AKADEMIE #1) TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

Ein Parcours durch die Impulse-AKADEMIEN 2018-23
30.5.–1.6., an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Köln

Gemeinsam mit dem Netzwerk FESTIVALFRIENDS blicken die Impulse auf AKADEMIEN zurück, die seit 2018 stattgefunden haben, und teilen das dabei entstandene Wissen. Was bleibt? Wie hat sich die Perspektive auf die verschiedenen AKADEMIE-Themenschwerpunkte verändert? Darunter körperlose Begegnungen und internationales Koproduzieren, künstlerische Methoden, Archivierung und Arbeitsbedingungen. AKADEMIE-Leiter*innen berichten, wie sie heute auf ihr Thema blicken, und greifen Formate wieder auf, die einen besonders intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und gemeinsames Lernen ermöglichen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf praktischem Wissen für Festivalmacher*innen.


Die AKADEMIE #1: „MAKE FRIENDS – SHARE KNOWLEDGE“ wird in Kooperation mit FESTIVALFRIENDS, einem Festival-Verbund der Freien Darstellenden Künste in Deutschland sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V. und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. realisiert. FESTIVALFRIENDS wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.

Orte:
FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf
Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln

Kosten:
Tagesticket: 10 € (inkl. Mittagessen und Shuttle zum SHOWCASE nach Köln)
Gesamtticket für drei Tage: 20 €
Die Tickets können hier auf rausgegangen.de gebucht werden.

Im Rahmen der Kooperation mit FESTIVALFRIENDS besteht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit die Möglichkeit einer begrenzten Reisekosten-Übernahme. Die Beantragung erfolgt via E-Mail an akademie[at]impulsefestival.de.

© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke
© Robin Junicke

30.5.–1.6. Futur3 und Andreas Maria Fohr: PORTABLE ARCHIVE

Ort und Öffnungszeiten:
30.5. und 1.6., 11:00–13:00: FFT Düsseldorf
31.5., 10:00–17:00: FFT Düsseldorf
1.6., 14:00–17:00: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

„Portable Archive“ ist der Versuch, eine Theaterperformance in ein durch die Besuchenden reaktivierbares Archiv umzusetzen. Anhand verschiedener „herausgefilterter“ und neu materialisierter Elemente aus der Futur3-Produktion „1934 – Stimmen“ (2020) geht es im Projekt darum, Dokumente und Fragmente dieses Stückes neu aufzustellen. Ziel des Archivs ist, in die Struktur der Theaterarbeit, ihre Fragestellungen, Kontexte und Bilder einzutauchen. Die Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Archiv und Theaterproduktion soll eine Reaktivierung konstitutiver Elemente des Theatermachens ermöglichen. Der Archivbesuch findet im Dialog – idealerweise zu zweit – statt.

Donnerstag, 30.5.
Orte: FFT Düsseldorf und Südstadion, Köln

12:00 Begrüßung, Programmvorstellung und Mittagessen

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Mit der AKADEMIE-Moderatorin Anne Schneider, den AKADEMIE-Leiter*innen und FESTIVALFRIENDS

13:30 Abfahrt Shuttle vom FFT zum Südstadion, Köln

14:30–17:00 AKADEMIE 2018: Zwischen Dorfplatz und Weltmarkt. Freies Theater zwischen Ortsbezug und internationaler Kooperation

Ort: Südstadion, Köln
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Kolja Burgschuld und Anne Schneider
In den Freien Darstellenden Künsten trifft die Arbeit mit lokalen Communitys, individuellen Biografien oder im öffentlichen Raum auf internationale Koproduktionen und Tourneen. Dieses Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität erkundete die Impulse-Akademie 2018 aus ästhetischem, kulturpolitischem und ökonomischem Blickwinkel. Dabei erforschten die Teilnehmenden auf Exkursionen den internationalen Warenhandel, die Kulturindustrie und den Fußball.

Otmar Wagner: Fortuna. Sport Kunst Politik
Auf überregionaler oder gar internationaler Bühne zu spielen steht im Volkssport Fußball für Erfolg und Wachstum. Zugleich sind die Geschichten vieler Vereine bis heute geprägt von lokalen Identitäten. „Theater muss wie Fußball sein“ lautet ein viel zitierter Buchtitel über das Freie Theater, den der Performance-Künstler Otmar Wagner in einer eigens für die Impulse 2018 produzierten Tonspur genüsslich seziert: mit Fangesängen, O-Tönen von Lokalmatadoren und 1001 Querverweisen aus seinem Bücherschrank. Die Besucher*innen erkunden dazu gemeinsam mit Geschäftsführer Niklas Müller das Südstadion und die wechselvolle Geschichte des SC Fortuna Köln: Wie gelingt der Spagat zwischen lokaler Identität und internationalem Erfolg – im Fußball wie in der Freien Szene? Der Lappen muss hoch und das Runde muss ins Eckige!

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE im Schauspiel Köln, Depot 2

Freitag, 31.5.
Ort: FFT Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2021: Lost in Space? Theatrale Gemeinschaft, Protest und internationale Zusammenarbeit in einer körperlosen Zeit

Sprache: Englisch

Gespräch und Workshop: Exercises in Social Intimacy – revisited
Von und mit: Sibylle Peters, Clara Vaughan, Ansuman Biswas, Phanuel Antwi
2021 trafen sich im dreitägigen Workshop „Exercises in Social Intimacy“ Theaterschaffende, Tänzer*innen, Forschende und Studierende aus Südafrika, der Schweiz, Belarus, dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowohl online als auch offline. Nach einem Jahr Covid-Pandemie war es nach wie vor fast unmöglich, Theater zu machen. Denn dieselbe Luft zu atmen, war zu riskant. Sich im Theater zu versammeln, war zu intim. Im Workshop konzentrierten sich die Teilnehmenden auf diese wesentliche und bis dahin oft übersehene Intimität des Theaters und begriffen sie als Stärke. Sie verwendeten Mittel der Performancekunst, um trotz strikter Befolgung der Abstandsregeln miteinander in Berührung zu kommen. Sie brachten Fremde dazu, sich durch Plastikfolie hindurch zu umarmen, streichelten Menschen mit eineinhalb Meter langen Stöcken und tanzten auf Zoom miteinander. Im diesjährigen Workshop blicken die Teilnehmenden zurück und fragen: Machen wir anders Theater – jetzt, da wir es zurückhaben? Nehmen wir immer noch wahr, wie intim es ist, dieselbe Luft zu atmen und Arm an Arm nebeneinanderzusitzen? Wissen wir diese Intimität wertzuschätzen? Hat die Zeit der Distanz uns einander womöglich nähergebracht?

13:00–14:00 Mittagessen

14:00–17:00 AKADEMIE 2018: Unsichere Begegnungen. Über den Zusammenhang von Methode und Ästhetik im Freien Theater

Sprache: Deutsch

Gespräch mit Sandra Umathum und Anne Schneider
Künstler*innen der Freien Szene finden und generieren ihr Material oft bei und mit Menschen aus kunstfernen Kontexten. Ausgehend von dieser Beobachtung widmete sich die AKADEMIE 2018 dem Prinzip der „unsicheren Begegnung“. Im Zentrum stand die Frage, wie Zusammentreffen und Arbeit mit Menschen aus nichtkünstlerischen Bereichen bestehende ästhetische Ansätze verunsichern und neue inspirieren können. 2024 wird der Fokus auf das erweitert, was damals ausgespart geblieben ist: auf die unsicheren Begegnungen zwischen menschlichen und mehr als menschlichen Entitäten.

Workshop: How to do things with Schleim
Mit: Philomena Theuretzbacher, Doris Uhlich, Sandra Umathum
In diesem Workshop geht es um Schleim. Schleim ist eine Substanz, die ambivalente Reaktionen auslöst. Die weder eindeutig fest noch eindeutig flüssig ist. Die den Organismus zusammenhält und Verbindungen herstellt. Zum Workshop laden ein: die Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich, in deren Stücken „Gootopia“ und „Gootopia – The Treatment“ Schleim als Material und Performer*in ins Spiel kommt, die Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Sandra Umathum und die Schleim-Expertin Philomena Theuretzbacher. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erproben sie verschiedene Formen der Kontaktaufnahme mit dem Schleim und widmen sich dessen unterschiedlichen Qualitäten.
Den Teilnehmenden wird empfohlen, Kleidung mitzubringen, die (abwaschbare) Flecken bekommen darf.

17:00 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

Samstag, 1.6.
Orte: FFT Düsseldorf und TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

10:00–13:00 AKADEMIE 2023: Weniger produzieren, besser arbeiten. Die Freien Darstellenden Künste jenseits des Wachstums

Ort: FFT Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Jascha Sommer und Anne Schneider
In den vergangenen Jahren standen bei den Impulse-AKADEMIEN die Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten immer wieder im Fokus. Tatsächlich hat sich einiges getan: Honoraruntergrenzen haben das Auskommen vieler frei arbeitender Künstler*innen verbessert, über Arbeitsbedingungen wird vollkommen selbstverständlich diskutiert und gestritten, Verbände und Gewerkschaften treten selbstbewusster gegenüber der Kulturpolitik auf. Doch ist die Situation für viele Freie wie auch Festangestellte in der Szene nach wie vor prekär – und wird in Zeiten knapper Kassen und schwarzer Null sogar noch angespannter. Dringend nötige Etaterhöhungen bleiben aus oder werden zurückgenommen, Honoraruntergrenzen und Stundenlöhne werden durch undokumentierte Mehrarbeit unterlaufen, eine Absicherung im Alter ist für viele über das Mindestmaß hinaus kaum möglich.

Besser arbeiten!?
Arbeitsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten
Vorträge und Tischgepräche von und mit Anica Happich, Christoph Rech und Katja Sonnemann
Nachdem Verbände, Gewerkschaften und Forschungsprojekte vor allem die Situation von Künstler*innen in den Blick genommen haben, weitet der Schwerpunkt „Besser arbeiten!?“ den Blick und betrachtet das Gesamtsystem „Freie Szene“: Wie steht es um die finanzielle Situation der Häuser und ihrer Mitarbeiter*innen? Was bedeuten die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen für die zahlreichen Freien auch jenseits der Künstler*innenschaft, z. B. für Produktionsleiter*innen? Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Vorträgen und Tischgesprächen aus.

13:00–13:45 Mittagessen

13:45–14:00 Spaziergang vom FFT ins TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf

14:00–17:00 AKADEMIE 2021: Geschichte wird gemacht. Ein performatives Archiv des Freien Theaters

Ort: TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Sprache: Deutsch

Gespräch mit Daniel Richter und Anne Schneider
Wie könnte ein Archiv der Freien Darstellenden Künste für die Zukunft aussehen? Und wie könnte das Archiv gestaltet sein, um die Vergangenheit nicht bloß zu konservieren, sondern auch sinnlich zu vergegenwärtigen? Diese Fragen stellte sich das Impulse Theater Festival 2021. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, darstellenden und bildenden Künstler*innen erforschten wir an der Schnittstelle von Theater, Archiv und digitaler Kunst in einem offenen Laborprozess die Zukunft des Impulse-Archivs. Zeit für eine Zwischenbilanz. Welche unterschiedlichen Strategien und Methoden zur Archivierung sind entstanden? Welche Erzählungen des Sammelns haben sich herauskristallisiert? Wie sehen erste Schritte bei der Etablierung des eigenen Archivs aus?

Unser Weg ins Archiv
Archivierungs-Workshop mit Barbara Jennerwein, Wilma Renfordt und Steffen Wedepohl (Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste)
Ihr wollt eure Arbeit und die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen bewahren und für andere sichtbar machen? Aber ihr wisst nicht, wie das geht, und überhaupt: Wo anfangen? In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden gemeinsam erste Schritte der Archivierung. Alle bringen etwas mit, das sie gerne archivieren möchten: aus der eigenen künstlerischen Praxis oder von anderen, ein Resultat oder etwas aus dem Prozess; einen Gegenstand, ein Dokument oder eine Datei. Wir sprechen gemeinsam über die Objekte und ihre Bedeutung und beginnen dann mit ihrer Verzeichnung im Digitalen Archiv der Freien Darstellenden Künste. Dafür benötigen alle Teilnehmenden einen eigenen Laptop.

Was fehlt? – Und nun?
Mit: Sascha Förster (Institutsleiter TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf) und Dominik Müller (Kurator Festival-Archiv NRW)
Das Impulse-Archiv bildet einen Grundpfeiler des im Aufbau befindlichen Festival-Archivs NRW am TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf. Gemeinsam sichten wir Materialien ausgewählter Festivaljahrgänge. Wir begeben uns mit euch auf die Suche nach Spuren dessen, was war, und identifizieren Lücken, wo nichts mehr ist. Fehlen euch bestimmte Objekte in den Beständen? Haben eure Erinnerungen darin keinen Platz? Formt mit uns eine spekulierende Archiv- und Dokumentationswerkstatt: Wie könnten Lücken in Zukunft vermieden werden? Wie entwickeln wir Dokumentationswerkzeuge für kuratorische Prozesse, die sich nicht allein über Objekte belegen lassen? Wie lässt sich persönliches Erleben auch von Publikum festhalten?

17:30 Abfahrt Shuttle zum SHOWCASE nach Köln

18:00 – 22:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Schwimmbad stecken.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Freitag, 7.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00–16:30 Picknick mit dem Internationalen Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.)

Das ehrenamtlich geführte Internationale Frauencafé wird seit Ende 2020 in Mülheim mit Unterstützung von PLANB Ruhr e. V. und der Förderung von KOMM-AN NRW umgesetzt. In der SCHWIMM CITY lädt das Internationale Frauencafé zu einem offenen Treffen und Picknick für alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Wer will, kann Speisen und Getränke mitbringen. Aber auch Gäste ohne Proviant sind herzlich willkommen.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #7/ Bodyrules: zwischen Freiraum und Konfliktzone

Mit: Ines Michalowski (Professorin für Religionssoziologie, Universität Münster), Moderation: Damian Rebgetz

Konflikte rund um den Körper, Sexualität und Geschlechterverhältnisse spielen in Bädern eine wichtige Rolle. Manche wünschen sich Frauenbadezeiten mit weiblicher Badeaufsicht sowie die Erlaubnis, Burkinis zu tragen, andere wollen Unisex-Umkleiden für LGBT oder FKK-Schwimmzeiten. Diese Entwicklung ist ein Abbild gesellschaftlicher Kontroversen auch jenseits der Bäder: Wie weit sollte sich eine demokratische und plurale Gesellschaft für die Forderungen einzelner Gruppen öffnen?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–22:00 Stage-Diving mit Conte Potuto für alle Schwimmbadangestellten, Sportschwimmer*innen und Tanzlustigen

Die SCHWIMM CITY-Betreiber*innen Conte Potuto laden alle Schwimmbad-Angestellten, Sportschwimmer*innen und sonstigen Tanzlustigen zur gemeinsamen After-Work-Party ein.

Samstag, 8.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00-15:30 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #8/ Utopie und Spekulation: das Freibad der Zukunft

Mit: Ansgar Alm und Sebastian Schlecht (Architects for Future, Ortsgruppe Ruhrgebiet), Angela Weber (Grugabad-Freunde e. V.), Moderation: Anna Bründl

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Bad in der Bundesrepublik geschlossen worden. Gleichzeitig zählen Schwimmbäder zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sind wichtige soziale Begegnungsorte. Was sagt der Zustand der Bäder über unsere Gesellschaft aus? Wie sieht die Zukunft der Freibäder aus? Und ist ein Bad für alle möglich?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30-18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Sonntag, 9.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:30-15:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

15:00–16:00 Stage-Diving mit Svea Kirschmeier – Konzert

Svea Kirschmeier ist Musikerin, Schauspielerin und Performerin. Gemeinsam mit Nadja Duesterberg betreibt sie in der SCHWIMM CITY die Pommesbude und Radio Pommes. Im September 2023 hat sie ihre Debüt-EP „RAUS“ veröffentlicht. Eine sehr erfrischende Angelegenheit.

16:30–17:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30–18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00–22:00 Stage-Diving OPEN END: Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN

Zum Abschluss gibt es eine Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und einer Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN. Korken knallen, Enden und Neuanfänge werden gefeiert, und die SCHWIMM CITY verwandelt sich in eine rauschende Abschlusskulisse.

19:00 – 22:00, Showcase Nesterval
Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN)
brut nordwest, Wien (Österreich)

Wien im Zweiten Weltkrieg: Das Publikum folgt den Schicksalen von acht Menschen, die als Homosexuelle in der NS-Zeit unterdrückt und verfolgt wurden. Atemlos von einem der detailgenau ausgestatteten Räume zum nächsten, abwechselnd an der Seite von Opfern und Täter*innen. Doch niemand sieht alle der 160 beklemmenden Szenen, die Wege sind individuell.

30.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

31.05., 19:00–22:00 Tagesprogramm

AUSVERKAUFT

01.06., 19:00–22:00 in Wien Tagesprogramm 04.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 05.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm 06.06., 17:30–20:30 in Wien Tagesprogramm

Spielort: brut nordwest, Wien (Österreich)
Sprache: Deutsch

Tickets sind über das brut wien erhältlich.

Der Vorverkauf für die Juni-Termine startet am Dienstag, 21.5. um 13:00 Uhr.

© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson
© Alexandra Thompson

Der Parcours beginnt im Herzen der Szenerie: in der Kantine einer Porzellanfabrik. Nachts wird sie zu einer geheimen Kaschemme, einem sicheren Treffpunkt für homosexuelle und trans Menschen. Doch bald kommen die Nazis dem Geschehen auf die Spur …

Ab hier müssen die Zuschauer*innen selbst entscheiden, welcher der zwei Dutzend Figuren sie durch das Labyrinth düsterer Kammern folgen und wann sie zur nächsten wechseln. Das Publikum gerät in einen Strudel aus Fiktion und Wirklichkeit. Mit diesem Prinzip sind Nesterval zu Stars der Wiener Szene geworden: Sie machen Theater für Menschen, denen Theater eigentlich zu langweilig ist. Immersive Settings in leer stehenden Gebäuden beziehen das Publikum unmittelbar ein und schaffen Erlebnisse mit Suchtfaktor. In ihrer Heimatstadt sind Nestervals Stücke innerhalb von Minuten ausverkauft.

Doch das Thema ist ernst: Der Rosa Winkel – Die Geschichte der Namenlosen (vormals DIE NAMENLOSEN) vereint Gedenken und Mahnung. Die historische Geschichte gibt dabei den Verlauf der Inszenierung vor: Sie beginnt trist und wird schnell aussichtslos. Ein Theaterabend mit Nachwirkungen.

„Die Wiener Gruppe Nesterval saugt das Publikum erneut in eine unheimliche Geschichte ein. Es wird nicht nur geglotzt, sondern mitgedacht, mitgelebt, mitgefühlt.“ Margarete Affenzeller, Der Standard

Credits

Künstlerische Leitung, Regie: Martin Finnland
Buch: Teresa Löfberg
Bühnenbild: Andrea Konrad
Kostümbild: Dritan Kosovrasti
Choreografie: Marcelo Doño
Dramaturgie: Tove Grün
Regieassistenz: Laura Athanasiadis
Co-Autor*innen: Martin Finnland, Gisa Fellerer, Lorenz Tröbinger
Co-Konzept, Anträge, Archiv: Martin Walanka
Produktion: Emilie Kleinszig, Sabine Anders
Sekundär-Regie: Lorenz Tröbinger
Technische Leitung: Lukas „Lupo“ Saller
Setbau: Andreas Holzmann (Vienna Decoration Company), Walter Winkelmüller
Komposition Songs und Score: Julian Muldoon
Songtexte: Sarah Muldoon
Sound-Design: Alkis Vlassakakis
Mitarbeit Stückentwicklung: Gisa Fellerer
Wissenschaftliche Mitarbeit: Andreas Brunner, Jürgen Pettinger
Beratung Magie: Raphael Macho
Ausstattungsteam: Ruth Grau, Willy Mutzenpachner, Milo Marx, Lorenz Hötzeneder
Grafik: Rita Brandneulinger
Website: Gisa Fellerer
Kommunikation: Christopher Wurmdobler
Fotografie: Alexandra Thompson
Trailer: Sabine Anders (Regie), Lukas Grubba (Kamera), Sabrina Winkler (Schnitt, Grading)
Kooperationen: Lukas Kirisits
Buchhaltung, Office: Doris Panzer
Technik: Plan B, Till Gatermann
Inspizienz: Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl
Bar: Luki Kirisits, Markus Gorfer

Mit: Christopher Wurmdobler, Martin Finnland, Gisa Fellerer, Chiara Seide, Stefan Pauser, Mio Riedl, Romy Hrubeš, Willy Mutzenpachner, Rita Brandneulinger, Johannes Scheutz, Sven Diestel, Gellert Gerson Butter, Martin Walanka, Laura Hermann, Aston Matters, Lorenz Tröbinger, Peter Kraus, Julia Fuchs, Alkis Vlassakakis, Hisham Morscher, Ela Lankes, Sabine Anders, Sebastian Kieberl, Denice Bourbon, Simon Stockinger, Anne Wieben, Norbert Fiedler, Alexandra Thompson, Bernhard Hablé, Eva Deutsch, Jürgen Pettinger, Luki Kirisits, Markus Gorfer

Besonderer Dank an Peter Hörmanseder (Tonaufnahmen), Peter Holub, Johannes Felber und die Freund*innen von Nesterval (insbesondere Andrea und Valerie Lenk, Andreas Kauba, Clemens und Katharina Pallitsch, Edmund Weninger, Kaya Alina Knapp, Maria Sibilia, Markus Kellner, Martin Hinterndorfer, Michael Brandtner und Michael Marker) sowie an Nikolaus Vogler (PKHV Rechtsanwälte), René Lipkovich (SLT Siart Lipkovich & Team) und Helmut Patterer (PRBS Patterer e.U.).

Produktion

Mit freundlicher Unterstützung von Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Nationalfonds der Republik Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie Vienna Decoration Company, Magenta, ZANTHO, Pedacola, Trumer Privatbrauerei, Vöslauer, Mietmöbel Föhr.

Biografie

Nesterval versteht sich als queeres Volkstheater, das Klassiker der Literatur- oder Theatergeschichte in die Gegenwart übersetzt, überzeichnet und dekonstruiert. Im Zentrum jeder Inszenierung stehen die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums und das Einbeziehen des Publikums in das immersive Theater. Der interaktive Handlungsspielraum eröffnet sich durch Empathie, durch überraschende Rollenbesetzung und durch das Gespräch auch nach der Show. Bei Nesterval steht eine queere Technik der Selbstermächtigung im Vordergrund, bei der die lustvolle Ebene des Spiels immer auch eine politische Dimension hat, gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen und verhandelt werden. Die Stücke basieren stets auf epochalen Erlebnissen der fiktiven Familiendynastie Nesterval. Sämtliche der bisher mehr als 25 in Österreich und international gezeigten Produktionen sind ortsspezifisch angelegt und nehmen Bezug auf den kulturellen, sozialen und historischen Hintergrund des jeweiligen Spielorts. Das Ensemble besteht aus rund 20 Performer*innen, Drag-Artists und Schauspieler*innen, die in unterschiedlichen Formationen die Geschichte der Familie Nesterval erzählen. Drei Mal war Nesterval bereits für den Wiener Theaterpreis Nestroy nominiert; zuletzt 2023 für DIE NAMENLOSEN. 2020 wurde Nesterval für „Der Kreisky Test“ mit einem Nestroypreis ausgezeichnet. Die Hamburger Version von DIE NAMENLOSEN stand 2024 auf der Shortlist des Nachtkritik-Theatertreffens.

19:00 – 20:05, Showcase Living Smile Vidya
INTRODUCING LIVING SMILE VIDYA
TanzFaktur, Köln

Smiley ist die erste trans Frau, die in Indien die Änderung von Namen und Geschlecht in ihrem Pass erwirken konnte. Doch sie wollte mehr: Zugehörigkeit, Gerechtigkeit, Schutz vor Anfeindungen. 2018 floh sie vor dem erstarkten Hindu-Faschismus in die Schweiz. Persönlich, nahbar und humorvoll nimmt sie das Publikum mit auf ihren Weg der Befreiung.

31.05., 21:00–22:05 Ticket Tagesprogramm 01.06., 19:00–20:05 Ticket Tagesprogramm 04.06., 18:00–19:05 Ticket Tagesprogramm 07.06., 20:30–21:35 Ticket Tagesprogramm 08.06., 22:00–23:05 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Ronja Burkard
© Ronja Burkard
© Ronja Burkard
© Ronja Burkard

Smiley teilt ihre Geschichte, um anderen Menschen Mut zu machen. Sie erzählt, wie sie als Aktivistin Türen für ihre indischen trans Geschwister öffnen konnte. Wie sie auf der Straße bettelte, um ihre erste geschlechtsangleichende Operation zu bezahlen. Gegen Ende steht Smiley in einen goldenen Umhang gehüllt im Scheinwerferlicht. Sie breitet ihre Arme aus und imaginiert einen Flug über die Bühne. Aus der gierigen Raupe, von der sie immer wieder schmunzelnd spricht, ist ein Schmetterling geworden. Sie hat vieles von dem erreicht, wofür sie gekämpft hat. Aber wie bezahlt der Schmetterling seine Rechnungen, wenn er nicht auf Dauer von der Schweizer Sozialhilfe leben möchte?

Smileys Lebensgeschichte ist voller Höhen und Tiefen. In Projektionen zeigt sie Fotos ihrer neuen Freund*innen in der Schweiz, aber auch Hass-Postings von Menschen, die ihr mit Vergewaltigung und Mord drohen, weil sie ein Foto von sich im BH veröffentlicht hat. Sie erzählt von Schmerzen, zeigt ihre Narben. Und bringt das Publikum immer wieder herzlich zum Lachen.

Credits

Künstlerische Leitung und Performance: Living Smile Vidya
Mentoring: Marcel Schwald
Video: Moritz Flachsmann
Kostüme: Diana Ammann
Kostümhospitanz: Lucia Müller
Sound: Silvan Koch
Stimme Video: Suzí Feliz Das Neves
Untertitel: Anton Kuzema
Licht, technische Leitung: Thomas Kohler
Künstlerischer Support: Beatrice Fleischlin
Produktion: Das Theaterkolleg (Mirjam Berger, Christina Teuber, Patric Gehrig)

Produktion

Eine Koproduktion von Treibstoff Theatertage Basel, Tojo Theater, Bern, Südpol, Luzern. Gefördert durch Kultur Stadt Bern, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Albert Koechlin

Biografien

Diana Ammann lebt in Basel und arbeitet als freischaffende Kostümbildnerin. Sie studierte Modedesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre als Kostümassistentin an den Münchner Kammerspielen. Seit 2008 ist sie als selbstständige Kostümbildnerin für Theater und Film tätig. dianammann.blogspot.com

Moritz Flachsmann studierte Animation an der Hochschule Luzern und arbeitet als Sound-Editor, Cutter, Kameramann und Animator. Mit seinem Kollektiv packungsbeilage realisiert er Installationen, Videoproduktionen, Live Visuals, Events und Konzepte. Flachsmann lebt in Basel und arbeitet international. www.packungsbeilage.tv

Beatrice Fleischlin sucht in ihren Performances nach einer Formulierung von Existenz im In Between, ihre Bühnenfiguren oszillieren zwischen Autobiografie und Fiktion. Sie entwickelt Performancearbeiten in Kollaboration mit verschiedenen Künstler*innen und arbeitet in Projekten von Kolleg*innen als unterstützende Komplizin mit. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit Anja Meser. 2021 wurde fleischlin/meser mit einem swiss performing arts award des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. www.produktionsdock.ch/en/artists/beatrice-fleischlin

Silvan Koch lebt in Luzern und arbeitet als Musiker, Komponist und Pianist in der Freien Theater- und Filmszene. Er komponierte die Musik u. a. für „Sex-Stück“ (Beatrice Fleischlin) und diverse Filme. www.silvankoch.ch

Living Smile Vidya wurde in Indien geboren und ist Schauspielerin, Krankenhausclown und Autorin. Sie war die erste Transfrau, die ihren Namen und ihr Geschlecht in Indien legal ändern ließ. 2014 erhielt sie ein Stipendium für ein Studium an der International School of Performing Arts in London und gründete danach Indiens erstes Trans-Theater-Kollektiv Panmai Theatre in Chennai. Seit 2018 lebt Living Smile Vidya in Eschenbach, nachdem sie aufgrund von Angriffen auf ihr Leben wegen ihrer politischen Tätigkeit in die Schweiz geflohen war. https://youtu.be/8Mq3xy6w_V8 / https://vimeo.com/755149666

Marcel Schwald lebt in Basel und arbeitet als freier Theaterregisseur, Dramaturg und Performer. Seine Arbeiten werden in Theatern und bei Festivals in der Schweiz und im Ausland gezeigt. Seit 2019 ist er festes Mitglied des Performancekollektivs Reines Prochaines & Friends, das 2022 den Basler Kulturpreis gewonnen hat. www.marcelschwald.com

Das Theaterkolleg ist ein Zentralschweizer Produktionsbüro für Theater, Tanz und Performance mit Sitz in Luzern, das im Jahr 2022 von sieben Luzerner Kollektiven der Freien Szene gegründet wurde. Aktuell wird das Theaterkolleg von Mirjam Berger und Patric Gehrig betrieben.

21:00 – 22:10, Showcase Max Merker mit Emma Murray und Téné Ouelgo
OLD WHITE CLOWNS
+ 20:00: Bewegte Einführung mit Romi Okewu TanzFaktur, Köln

Jean-Gaspard Deburau erfand 1830 in Paris die moderne Pantomime. Mit der Figur des Pierrot gelang ihm der Aufstieg vom armen Einwanderer, der die französische Sprache nicht beherrschte, zum gefeierten Theater-Star. OLD WHITE CLOWNS erzählt die Geschichte seines Lebens, seiner Kunst und seiner Zeit – mit vollem Körpereinsatz und viel Humor.

01.06., 21:00–22:10 Ticket Tagesprogramm 02.06., 18:00–19:10 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch mit deutschen und englischen Untertiteln

Bewegte Einführung
1.6., 20:00, mit Romi Okewu
2.6., 17:00, mit Renato Spardelotto
Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn sind die Zuschauer*innen eingeladen, sich in einer „bewegten Einführung“ körperlich auf die Performance einzustimmen. Dieses niederschwellige Format findet in Kooperation mit den Master-Studiengängen „Tanzvermittlung“ und „Tanzwissenschaft“ des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse erforderlich.

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid

Max Merker hat Pantomime studiert. Wenn er den Pierrot mimt, lässt er vor den Augen des Publikums Gegenstände, Hindernisse und Stolperfallen erscheinen, die gar nicht da sind. Wie der Ahn seines Fachs agiert er die längste Zeit stumm. Emma Murray und Téné Ouelgo hingegen verleihen Deburau die Stimme, die er zu Lebzeiten in der Öffentlichkeit nicht hatte. Sprache war auf der Bühne seines Theaters verboten. Die Zensur fürchtete politische Reden, die seriösen Theater die Konkurrenz.

Deburau spielte vor Arbeiter*innen, Armen und Verbrecher*innen. Bei ihnen fühlte er sich wohl,denn sie sahen sich selbst in ihm: traurig, hungrig, hoffnungslos. Am Ende immer der Verlierer. Aus diesem Selbstbild formte er die Figur des Pierrot. Und so ist OLD WHITE CLOWNS auch eine Erzählung über bis heute wirksame sichtbare und unsichtbare Herrschaftsverhältnisse: auf der Bühne, in der europäischen Geschichte und in uns selbst.

Credits

Mit: Max Merker, Emma Murray, Téné Ouelgo
Konzept, Regie: Max Merker
Konzept, Dramaturgie: Martin Bieri
Outside Eye: Viviane Pavillon
Bewegungscoaching: Emma Murray
Kostüm: Nic Tillein
Szenografie: Damian Hitz
Licht: Patrick Hunka
Beratung Diversity: Henri-Michel Yéré, Anisha Imhasly
Musikalische Beratung: Michel Schröder
Regieassistenz, Übertitel: Jarina Müller
Produktionsleitung: Ramun Bernetta

Produktion

Eine Produktion von Max Merker und Bernetta Theaterproduktionen in Koproduktion mit Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich, Kleintheater Luzern. In Partnerschaft mit ThiK, Theater im Kornhaus Baden. Mit Unterstützung durch Stadt Zürich, Fachstelle Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Elisabeth Weber-Stiftung, Walter Haefner Stiftung.

Biografien

Martin Bieri lebt und arbeitet in Bern. Er ist Autor, Dramaturg und Journalist. Studium Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, Promotion zu zeitgenössischem Theater und Landschaftstheorie. U. a. Dramaturg am Luzerner Theater, am Theater Neumarkt Zürich, am Theater St. Gallen und für die freien Gruppen Schauplatz International (Bern/Berlin) und ultra (Genf/Luzern). Als Dramatiker regelmäßige Zusammenarbeit mit Ariane von Graffenried und Andri Beyeler. Schreibt als Journalist für Zeitungen und Magazine in der Schweiz und in Deutschland über Kunst, Geschichte und Fußball. Für seine Stücke und seine Lyrik wurde er mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit dem Regisseur Max Merker verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. www.martinbieri.net

Max Merker lebt in Zürich. Studium Philosophie und Germanistik in Berlin und Freiburg im Breisgau. Abschluss Schauspiel und Physical Theatre an der Folkwang-Hochschule Essen. Seine Abschlussarbeit mit der Tänzerin Héloïse Fournier erhielt den Folkwang-Preis und wurde bei verschiedenen Festivals ausgezeichnet. Merker arbeitet als Schauspieler und Regisseur an Stadttheatern und in der Freien Szene, u. a. an den Bühnen Bern, am Luzerner Theater und am Fabriktheater Rote Fabrik Zürich. Er produziert in unterschiedlichen Konstellationen mehrsprachige und spartenübergreifende Abende. Seine Arbeiten wurden zu diversen Festivals eingeladen, u. a. zum Schweizer Theatertreffen und zum Heidelberger Stückemarkt. Langjährige Zusammenarbeiten verbinden ihn mit dem Dramaturgen Martin Bieri, dem Schauspieler Aaron Hitz sowie mit dem Produktionsleiter Ramun Bernetta. www.bernetta.net/maxmerker

Emma Murray ist eine neuseeländische Tänzerin und Choreografin und lebt in Bern. Im Alter von 19 Jahren war sie Solotänzerin beim Royal New Zealand Ballet, seit 1997 lebt und arbeitet sie in Europa. Acht Jahre lang tanzte sie am Stadttheater Bern, seit 2008 ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Choreografie, Theater, Performance und Tanz tätig. Von 2013 bis 2015 war sie Associated Artist der Dampfzentrale Bern und von YAA! (Young Associated Artist) bei Pro Helvetia, die ihre Werke mehrmals koproduzierten. Murray hat mehrere abendfüllende Stücke geschaffen, darunter „My Body is an Island“ (2008), „naturalcauses“ (2011), „the way you look tonight“ (2014), „Motherfuckers“, „PARTICIPATION“ (2017) und in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Latefa Wiersch „nepasdedeux“, „MONSTERHOOD“ (2019), „PUDDING CLUB“ (2022). Sie absolvierte einen Master in Contemporary Art Practice (CAP) an der Hochschule der Künste Bern (2020). www.bernetta.net/emmamurray / www.emmamurray.ch

Téné Ouelgo ist Schauspieler, Pädagoge und Trommellehrer. Von 2002 bis 2006 Schauspiel-, Musik- und Tanzausbildung sowie theaterpädagogische Ausbildung in Ouagadougou. Er kam erstmals 2009 nach Deutschland. Von 2009 bis 2013 diverse Engagements als Tanz-, Musik- und Theaterpädagoge für Schul- und Freizeitprojekte in Europa und Afrika sowie Gast am Mainfranken Theater Würzburg. Von 2013 bis 2017 festes Ensemblemitglied am Theater Altenburg-Gera in Thüringen. 2017 war er für den deutschen Theaterpreis Der Faust als bester Darsteller nominiert. Seit 2017 lebt er in Basel und ist freischaffend tätig. Projekte waren u. a. die Lesereihe „Africa is no country“ und das Theaterstück „Dr. Ueli“. Engagement als Darsteller in der Ausstellung „SUPER – Die zweite Schöpfung“ im Museum für Kommunikation Bern sowie 2021 in „Die Schokoladenwaffenfabrik“ von Philippe Heule in der Roten Fabrik Zürich. 2022 Regisseur und Schauspieler bei „2042 – Ein Spiellabor für Zukünfte“ im Schlachthaus Theater Bern. Ouelgo ist Gründungsmitglied und Präsident der Compagnie Arts sans Frontière sowie Gründungsmitglied von Zama Kultur und Association Art et Développement de Ouagadougou (AADO). www.ouelgo-tene.com

22:00, OPEN END Party mit GOLD+BETON / Meryem Erkuş TanzFaktur, Köln

Meryem Erkuş kuratiert nicht nur Ausstellungen im Projektraum GOLD+BETON am Ebertplatz, sondern organisiert auch rauschende Partys in Köln. Für das Impulse Theater Festival hat sie ein Line-Up zusammengestellt, das die TanzFaktur für eine Nacht in einen TanzKlub verwandeln wird.

01.06., 22:00– open end Tagesprogramm

Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 02.6.
12:00 – 18:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park und vier.zentrale MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Schwimmbad stecken.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Freitag, 7.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00–16:30 Picknick mit dem Internationalen Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.)

Das ehrenamtlich geführte Internationale Frauencafé wird seit Ende 2020 in Mülheim mit Unterstützung von PLANB Ruhr e. V. und der Förderung von KOMM-AN NRW umgesetzt. In der SCHWIMM CITY lädt das Internationale Frauencafé zu einem offenen Treffen und Picknick für alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Wer will, kann Speisen und Getränke mitbringen. Aber auch Gäste ohne Proviant sind herzlich willkommen.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #7/ Bodyrules: zwischen Freiraum und Konfliktzone

Mit: Ines Michalowski (Professorin für Religionssoziologie, Universität Münster), Moderation: Damian Rebgetz

Konflikte rund um den Körper, Sexualität und Geschlechterverhältnisse spielen in Bädern eine wichtige Rolle. Manche wünschen sich Frauenbadezeiten mit weiblicher Badeaufsicht sowie die Erlaubnis, Burkinis zu tragen, andere wollen Unisex-Umkleiden für LGBT oder FKK-Schwimmzeiten. Diese Entwicklung ist ein Abbild gesellschaftlicher Kontroversen auch jenseits der Bäder: Wie weit sollte sich eine demokratische und plurale Gesellschaft für die Forderungen einzelner Gruppen öffnen?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–22:00 Stage-Diving mit Conte Potuto für alle Schwimmbadangestellten, Sportschwimmer*innen und Tanzlustigen

Die SCHWIMM CITY-Betreiber*innen Conte Potuto laden alle Schwimmbad-Angestellten, Sportschwimmer*innen und sonstigen Tanzlustigen zur gemeinsamen After-Work-Party ein.

Samstag, 8.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00-15:30 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #8/ Utopie und Spekulation: das Freibad der Zukunft

Mit: Ansgar Alm und Sebastian Schlecht (Architects for Future, Ortsgruppe Ruhrgebiet), Angela Weber (Grugabad-Freunde e. V.), Moderation: Anna Bründl

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Bad in der Bundesrepublik geschlossen worden. Gleichzeitig zählen Schwimmbäder zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sind wichtige soziale Begegnungsorte. Was sagt der Zustand der Bäder über unsere Gesellschaft aus? Wie sieht die Zukunft der Freibäder aus? Und ist ein Bad für alle möglich?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30-18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Sonntag, 9.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:30-15:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

15:00–16:00 Stage-Diving mit Svea Kirschmeier – Konzert

Svea Kirschmeier ist Musikerin, Schauspielerin und Performerin. Gemeinsam mit Nadja Duesterberg betreibt sie in der SCHWIMM CITY die Pommesbude und Radio Pommes. Im September 2023 hat sie ihre Debüt-EP „RAUS“ veröffentlicht. Eine sehr erfrischende Angelegenheit.

16:30–17:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30–18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00–22:00 Stage-Diving OPEN END: Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN

Zum Abschluss gibt es eine Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und einer Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN. Korken knallen, Enden und Neuanfänge werden gefeiert, und die SCHWIMM CITY verwandelt sich in eine rauschende Abschlusskulisse.

18:00 – 19:10, Showcase Max Merker mit Emma Murray und Téné Ouelgo
OLD WHITE CLOWNS
+ 17:00: Bewegte Einführung mit Renato Spardelotto TanzFaktur, Köln

Jean-Gaspard Deburau erfand 1830 in Paris die moderne Pantomime. Mit der Figur des Pierrot gelang ihm der Aufstieg vom armen Einwanderer, der die französische Sprache nicht beherrschte, zum gefeierten Theater-Star. OLD WHITE CLOWNS erzählt die Geschichte seines Lebens, seiner Kunst und seiner Zeit – mit vollem Körpereinsatz und viel Humor.

01.06., 21:00–22:10 Ticket Tagesprogramm 02.06., 18:00–19:10 Ticket Tagesprogramm

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch mit deutschen und englischen Untertiteln

Bewegte Einführung
1.6., 20:00, mit Romi Okewu
2.6., 17:00, mit Renato Spardelotto
Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn sind die Zuschauer*innen eingeladen, sich in einer „bewegten Einführung“ körperlich auf die Performance einzustimmen. Dieses niederschwellige Format findet in Kooperation mit den Master-Studiengängen „Tanzvermittlung“ und „Tanzwissenschaft“ des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse erforderlich.

Tickets für alle Impulse-Veranstaltungen sind auch über unseren Ticketshop erhältlich.

© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid

Max Merker hat Pantomime studiert. Wenn er den Pierrot mimt, lässt er vor den Augen des Publikums Gegenstände, Hindernisse und Stolperfallen erscheinen, die gar nicht da sind. Wie der Ahn seines Fachs agiert er die längste Zeit stumm. Emma Murray und Téné Ouelgo hingegen verleihen Deburau die Stimme, die er zu Lebzeiten in der Öffentlichkeit nicht hatte. Sprache war auf der Bühne seines Theaters verboten. Die Zensur fürchtete politische Reden, die seriösen Theater die Konkurrenz.

Deburau spielte vor Arbeiter*innen, Armen und Verbrecher*innen. Bei ihnen fühlte er sich wohl,denn sie sahen sich selbst in ihm: traurig, hungrig, hoffnungslos. Am Ende immer der Verlierer. Aus diesem Selbstbild formte er die Figur des Pierrot. Und so ist OLD WHITE CLOWNS auch eine Erzählung über bis heute wirksame sichtbare und unsichtbare Herrschaftsverhältnisse: auf der Bühne, in der europäischen Geschichte und in uns selbst.

Credits

Mit: Max Merker, Emma Murray, Téné Ouelgo
Konzept, Regie: Max Merker
Konzept, Dramaturgie: Martin Bieri
Outside Eye: Viviane Pavillon
Bewegungscoaching: Emma Murray
Kostüm: Nic Tillein
Szenografie: Damian Hitz
Licht: Patrick Hunka
Beratung Diversity: Henri-Michel Yéré, Anisha Imhasly
Musikalische Beratung: Michel Schröder
Regieassistenz, Übertitel: Jarina Müller
Produktionsleitung: Ramun Bernetta

Produktion

Eine Produktion von Max Merker und Bernetta Theaterproduktionen in Koproduktion mit Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich, Kleintheater Luzern. In Partnerschaft mit ThiK, Theater im Kornhaus Baden. Mit Unterstützung durch Stadt Zürich, Fachstelle Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Elisabeth Weber-Stiftung, Walter Haefner Stiftung.

Biografien

Martin Bieri lebt und arbeitet in Bern. Er ist Autor, Dramaturg und Journalist. Studium Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, Promotion zu zeitgenössischem Theater und Landschaftstheorie. U. a. Dramaturg am Luzerner Theater, am Theater Neumarkt Zürich, am Theater St. Gallen und für die freien Gruppen Schauplatz International (Bern/Berlin) und ultra (Genf/Luzern). Als Dramatiker regelmäßige Zusammenarbeit mit Ariane von Graffenried und Andri Beyeler. Schreibt als Journalist für Zeitungen und Magazine in der Schweiz und in Deutschland über Kunst, Geschichte und Fußball. Für seine Stücke und seine Lyrik wurde er mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit dem Regisseur Max Merker verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. www.martinbieri.net

Max Merker lebt in Zürich. Studium Philosophie und Germanistik in Berlin und Freiburg im Breisgau. Abschluss Schauspiel und Physical Theatre an der Folkwang-Hochschule Essen. Seine Abschlussarbeit mit der Tänzerin Héloïse Fournier erhielt den Folkwang-Preis und wurde bei verschiedenen Festivals ausgezeichnet. Merker arbeitet als Schauspieler und Regisseur an Stadttheatern und in der Freien Szene, u. a. an den Bühnen Bern, am Luzerner Theater und am Fabriktheater Rote Fabrik Zürich. Er produziert in unterschiedlichen Konstellationen mehrsprachige und spartenübergreifende Abende. Seine Arbeiten wurden zu diversen Festivals eingeladen, u. a. zum Schweizer Theatertreffen und zum Heidelberger Stückemarkt. Langjährige Zusammenarbeiten verbinden ihn mit dem Dramaturgen Martin Bieri, dem Schauspieler Aaron Hitz sowie mit dem Produktionsleiter Ramun Bernetta. www.bernetta.net/maxmerker

Emma Murray ist eine neuseeländische Tänzerin und Choreografin und lebt in Bern. Im Alter von 19 Jahren war sie Solotänzerin beim Royal New Zealand Ballet, seit 1997 lebt und arbeitet sie in Europa. Acht Jahre lang tanzte sie am Stadttheater Bern, seit 2008 ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Choreografie, Theater, Performance und Tanz tätig. Von 2013 bis 2015 war sie Associated Artist der Dampfzentrale Bern und von YAA! (Young Associated Artist) bei Pro Helvetia, die ihre Werke mehrmals koproduzierten. Murray hat mehrere abendfüllende Stücke geschaffen, darunter „My Body is an Island“ (2008), „naturalcauses“ (2011), „the way you look tonight“ (2014), „Motherfuckers“, „PARTICIPATION“ (2017) und in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Latefa Wiersch „nepasdedeux“, „MONSTERHOOD“ (2019), „PUDDING CLUB“ (2022). Sie absolvierte einen Master in Contemporary Art Practice (CAP) an der Hochschule der Künste Bern (2020). www.bernetta.net/emmamurray / www.emmamurray.ch

Téné Ouelgo ist Schauspieler, Pädagoge und Trommellehrer. Von 2002 bis 2006 Schauspiel-, Musik- und Tanzausbildung sowie theaterpädagogische Ausbildung in Ouagadougou. Er kam erstmals 2009 nach Deutschland. Von 2009 bis 2013 diverse Engagements als Tanz-, Musik- und Theaterpädagoge für Schul- und Freizeitprojekte in Europa und Afrika sowie Gast am Mainfranken Theater Würzburg. Von 2013 bis 2017 festes Ensemblemitglied am Theater Altenburg-Gera in Thüringen. 2017 war er für den deutschen Theaterpreis Der Faust als bester Darsteller nominiert. Seit 2017 lebt er in Basel und ist freischaffend tätig. Projekte waren u. a. die Lesereihe „Africa is no country“ und das Theaterstück „Dr. Ueli“. Engagement als Darsteller in der Ausstellung „SUPER – Die zweite Schöpfung“ im Museum für Kommunikation Bern sowie 2021 in „Die Schokoladenwaffenfabrik“ von Philippe Heule in der Roten Fabrik Zürich. 2022 Regisseur und Schauspieler bei „2042 – Ein Spiellabor für Zukünfte“ im Schlachthaus Theater Bern. Ouelgo ist Gründungsmitglied und Präsident der Compagnie Arts sans Frontière sowie Gründungsmitglied von Zama Kultur und Association Art et Développement de Ouagadougou (AADO). www.ouelgo-tene.com

Montag, 03.6.
12:00 – 18:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Schwimmbad stecken.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Freitag, 7.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00–16:30 Picknick mit dem Internationalen Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.)

Das ehrenamtlich geführte Internationale Frauencafé wird seit Ende 2020 in Mülheim mit Unterstützung von PLANB Ruhr e. V. und der Förderung von KOMM-AN NRW umgesetzt. In der SCHWIMM CITY lädt das Internationale Frauencafé zu einem offenen Treffen und Picknick für alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Wer will, kann Speisen und Getränke mitbringen. Aber auch Gäste ohne Proviant sind herzlich willkommen.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #7/ Bodyrules: zwischen Freiraum und Konfliktzone

Mit: Ines Michalowski (Professorin für Religionssoziologie, Universität Münster), Moderation: Damian Rebgetz

Konflikte rund um den Körper, Sexualität und Geschlechterverhältnisse spielen in Bädern eine wichtige Rolle. Manche wünschen sich Frauenbadezeiten mit weiblicher Badeaufsicht sowie die Erlaubnis, Burkinis zu tragen, andere wollen Unisex-Umkleiden für LGBT oder FKK-Schwimmzeiten. Diese Entwicklung ist ein Abbild gesellschaftlicher Kontroversen auch jenseits der Bäder: Wie weit sollte sich eine demokratische und plurale Gesellschaft für die Forderungen einzelner Gruppen öffnen?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–22:00 Stage-Diving mit Conte Potuto für alle Schwimmbadangestellten, Sportschwimmer*innen und Tanzlustigen

Die SCHWIMM CITY-Betreiber*innen Conte Potuto laden alle Schwimmbad-Angestellten, Sportschwimmer*innen und sonstigen Tanzlustigen zur gemeinsamen After-Work-Party ein.

Samstag, 8.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

15:00-15:30 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #8/ Utopie und Spekulation: das Freibad der Zukunft

Mit: Ansgar Alm und Sebastian Schlecht (Architects for Future, Ortsgruppe Ruhrgebiet), Angela Weber (Grugabad-Freunde e. V.), Moderation: Anna Bründl

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Bad in der Bundesrepublik geschlossen worden. Gleichzeitig zählen Schwimmbäder zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sind wichtige soziale Begegnungsorte. Was sagt der Zustand der Bäder über unsere Gesellschaft aus? Wie sieht die Zukunft der Freibäder aus? Und ist ein Bad für alle möglich?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30-18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Sonntag, 9.6., 12:00–22:00 geöffnet

12:00–22:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:30-15:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

15:00–16:00 Stage-Diving mit Svea Kirschmeier – Konzert

Svea Kirschmeier ist Musikerin, Schauspielerin und Performerin. Gemeinsam mit Nadja Duesterberg betreibt sie in der SCHWIMM CITY die Pommesbude und Radio Pommes. Im September 2023 hat sie ihre Debüt-EP „RAUS“ veröffentlicht. Eine sehr erfrischende Angelegenheit.

16:30–17:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:00–17:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

17:30–18:00 Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool – Musikalische Lecture-Performance

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Performer kann der Australier Damian Rebgetz auch ziemlich gut schwimmen. In Deutschland spielt er nicht nur auf zahlreichen Bühnen der Freien Szene und des Stadttheaters, er war auch einen Sommer lang Rettungsschwimmer in einem Berliner Freibad. Aus seinen unterschiedlichen Arbeitserfahrungen ist eine musikalische Lecture-Performance entstanden. Wie wird man in Deutschland Rettungsschwimmer? Welche Regeln gelten im Schwimmbad? Was ist ein Durchschreitebecken, und wie ist dieses zu befüllen? Wie kann man die Badegäste am besten im Blick behalten, wer darf vom Sprungturm springen, und was hat das mit Theater zu tun? In Mülheim wird „Guy Working at a Pool“ in einer eigens für die SCHWIMM CITY überarbeiteten Version zu sehen sein.

18:00–22:00 Stage-Diving OPEN END: Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN

Zum Abschluss gibt es eine Schaumparty mit DJ Lenz, Songs von Damian Rebgetz und einer Schlager-Parade von TIGERS’ KITCHEN. Korken knallen, Enden und Neuanfänge werden gefeiert, und die SCHWIMM CITY verwandelt sich in eine rauschende Abschlusskulisse.

Dienstag, 04.6.
9:30 – 18:00, Stadtprojekt SCHWIMM CITY – ein Bad für alle? Frauentag: 09:30–16:00 nur für Frauen geöffnet, 16:00–18:00 für alle geöffnet MüGa-Park am Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

In ganz Nordrhein-Westfalen werden seit Jahrzehnten öffentliche Schwimmbäder kaputtgespart oder aufgegeben. Auch in Mülheim an der Ruhr drohte – wenn auch nur für kurze Zeit – sogar ein Sommer ganz ohne Freibad. Gleichzeitig boomt die Branche für private Pools: Wer es sich leisten kann, sucht Komfort und Sicherheit im eigenen Garten.

Als Gegenentwurf zu dieser Privatisierung von Freizeit eröffnet das Impulse Theater Festival gemeinsam mit Künstler*innen und dem Ringlokschuppen Ruhr für elf Tage ein Sommerbad im MüGa-Park. Die Gruppe Conte Potuto gestaltet ein Bad der Träume: fast ohne Wasser, aber voll mit den Wünschen und Ideen der Besucher*innen. TachoTinta spielen mit der Unterwasser-Rugby-Mannschaft auf dem Trockenen, und in der Tigers’ Kitchen wird nicht nur frittiert, sondern auch schmalziger Schlager produziert.

Zusammen mit lokalen Initiativen und Sportvereinen bieten die Künstler*innen Aktionen und Gespräche rund ums Thema Freibad an: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Welche Begegnungen sind hier möglich? Und welche gesellschaftlichen Konflikte werden in den öffentlichen Bädern sichtbar? SCHWIMM CITY blickt der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft ins Auge und setzt ihr das gemeinsame Vergnügen entgegen. Denn eins ist sicher: Auf den Freibad-Snack, die Pommes, können sich alle einigen. Sie sind vegan, halal, koscher, gluten- und laktosefrei.

Von und mit African Grassroots, Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V., Architects for Future (Ortsgruppe Ruhrgebiet), Conte Potuto, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V., Grugabad-Freunde e. V., HARTMANNMUELLER, Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“, Internationales Frauencafé (PLANB Ruhr e. V.), ISSA Security, MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums, PIA-Stiftung für integrierte Stadtentwicklung, Damian Rebgetz, Silent University Ruhr, Sport im Park, SWiMH gGmbH, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN (Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier), Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V., vier.zentrale

Programmflyer zum Download

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Wer möchte, bringt Badebekleidung und ein Handtuch mit. Alle anderen Outfits sind aber genauso willkommen!

Im Rahmen der „ExtraSchicht" (1.6.) kostenloser Eintritt nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter stadtprojekt[at]impulsefestival.de.

© Conte Potuto
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© Tacho Tinta
© RADIO POMMES / Zeynep Topal
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© HARTMANNMUELLER / Dennis Yenmez
© Damian Rebgetz

Credits

Idee, Dramaturgie: Anna Bründl, Haiko Pfost

Künstlerische Recherche: Rotterdam Presenta
Produktionsleitung: Laron Janus
Produktionsassistenz: Saskia Schalenbach
Technische Leitung: Nino Petrich

STADTPROJEKT-Team Ringlokschuppen Ruhr
Kaufmännische Leitung, Geschäftsführung: Leonie Arnold
Dramaturgie: Sebastian Brohn, Rika Sakalak
Kommunikation: Kim Hülsewede, Leonard Tieben
Produktionsleitung: Lukas Heithausen
Künstlerisches Betriebsbüro: Vivienne Aicher, Milana Dirks
Stellvertretende technische Leitung: Mika Hestermann

Conte Potuto: Betrieb SCHWIMM CITY
Set, Gestaltung, Durational Performance: Conte Potuto

Damian Rebgetz: Guy Working at a Pool (SCHWIMM CITY-Version)
Performance, Musik, Konzept: Damian Rebgetz
Kostüm: Veronika Schneider
Dramaturgie: Jessica Páez
Übersetzung: Lisa Homburger

„Guy Working at a Pool“ ist entstanden im Rahmen von „100 neue Wörter für Arbeit“ im Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

HARTMANNMUELLER: 4ever young
Performance: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller
Musik: Fabian Schulz

TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V.
Choreografie, Tanz: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Mitwirkende Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Leidy Bedoya, Carstens vom Bruch, Ralf Förster, Nadine Griebl, Tina Hellenkamp, Holger Kempf, Sven Küpper, Tosja Küpper, Silvia Niehaus, Eva Regner, Verena Zähres
Dramaturgie: Robin Junicke
Fotos Unterwasser-Rugby-Spieler*innen: Holger Kempf

TIGERS’ KITCHEN: Pommesbude, Radio Pommes
Konzept, Text, Food, Performance, Musik: Nadja Duesterberg, Svea Kirschmeier

Produktion

Eine Produktion des Impulse Theater Festivals in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Mit besonderer Förderung durch die Kunststiftung NRW sowie den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Conte Potuto sind ein 2016 gegründetes Künstler*innen-Kollektiv aus Wien. Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Mitglieder verdichten sich im kollektiven Prozess zu transmedialen begehbaren Erzählungen. Mit einem spielerischen Ansatz beschäftigen sie sich in ihren oftmals ortsspezifischen Ausstellungen, Performances und Publikationen mit Fragen von Autorschaft und Kollektivität sowie mit ökonomische Aspekten der Kunstproduktion.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die zwei Choreographen und Performer Simon HARTMANN und Daniel Ernesto MUELLER. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2012 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Damian Rebgetz hat in Arbeiten in der Freien Szene produziert (darunter auch „Something for the Fans“ für das Impulse Theater Festival) und hat mit Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop gearbeitet, bevor er während der Intendanz von Matthias Lilienthal Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele wurde (2015–2020). Seitdem hat er mit Ligia Lewis und Gob Squad am HAU gearbeitet, an der Volksbühne, an der Schaubühne Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, beim Brechtfestival Augsburg und am Schauspielhaus Bochum, und hat die eigenen Arbeiten „We had a lot of Bells“ (Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien) und „Guy working at a Pool“ (Literaturforum am Brechthaus) entwickelt. Er hat in fünf zum Theatertreffen eingeladenen Produktionen gespielt: „Mittelreich“ (Anna Sophie Mahler), „Trommeln in der Nacht“ und „Das Neue Leben“ (Christopher Rüping), „The Vacuum Cleaner“ (Toshiki Okada) und „Bucket List“ (Yael Ronen und Shlomi Shaban).

Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugierde für das Raue entwirft TachoTinta temporäre Universen, um endlich mal Expert*innen für kulturelle Missverständnisse zu werden. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg inspirieren. Die Compagnie, die als choreografisches Trio von Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim und Seulki Hwang gegründet wurde, entwickelt ihre künstlerische Arbeit dank der Zusammenarbeit mit u. a. dem Ringlokschuppen Ruhr, der Theaterwerkstatt Pilkentafel, dem flausen+ Bundesnetzwerk und dem tanzhaus nrw kontinuierlich weiter. Sie erhielten 2019 das flausen+stipendium und wurden zum HUNDERTPRO Festival im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Diese beiden Ereignisse legten den Grundstein für das erste abendfüllende Arbeit "Cultural Drag" in 2020. Seitdem zeigt TachoTinta seine Bühnenstücke in verschiedenen Städten deutschlandweit, u.a. beim Festival Tanz NRW 2021 in tanzhaus nrw (Düsseldorf), Tanzfaktur (Köln), Schwere Reiter (München) und E-Werk Freiburg. Im Jahr 2023 gingen sie eine Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Al Buchwald für das Projekt „Ultramarine Sway“ in Zusammenarbeit mit dem jungen tanzhaus für ihre erste Arbeit ein, die sich an Jugendliche richtet. TachoTinta wird gefördert von der RheinEnergie Stiftung Kultur und der Kunstsalon Stiftung.

TIGER‘ KITCHEN: Nadja Duesterberg wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit 2009 als freie Schauspielerin/Performerin. 2017 wurde sie mit dem Kölner Darsteller*innen-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 arbeitet sie regelmäßig mit dem Kollektiv subbotnik zusammen. 2019 entsteht im Rahmen von „Homesick“ eine erste eigene Performance (Konzept Michikazu Matsune) am FFT Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte eine internationale Co-Produktion am FFT Düsseldorf und Kyoto Art Center. 2020 bekam sie durch die Take Care Residenz die Möglichkeit einer Recherche über patriarchale, misogyne und diskriminierende Strukturen in ihrem Arbeitsalltag als Schauspielerin in den Freien Darstellenden Künsten. 2022 begann sie eine zweite Residenz am FFT Düsseldorf: „Expect a Tiger“ begann als performative Recherche übers Speisen und wurde 2023 zum Impulse Theater Festival eingeladen. Svea Kirschmeier ist freie Musikerin und Performerin aus Köln. Seit 2018 komponiert und spielt sie für Theater und Performancekollektive deutschlandweit wie z.B. subbotnik, JES Stuttgart, Theater Konstanz, Comedia Theater Köln. 2021 gewann sie mit subbotnik den Kölner Theaterpreis. Mit ihren Arbeiten wurde sie zu Festivals wie dem Augenblick mal Festival oder dem Impulse Theater Festival eingeladen und war 2023 in der Kategorie Darstellerin Theater für junges Publikum für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Außerdem veröffentlichte sie im Herbst 2023 ihre Debut-EP.

Donnerstag, 30.5., 12:00–20:00 geöffnet

12:00–20:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

14:00–15:00 Eröffnung der SCHWIMM CITY mit Conte Potuto, HARTMANNMUELLER, TachoTinta, TIGERS’ KITCHEN und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft

Ein Festakt mit Pommes und Eis am Stiel!

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #1/ Wasserstand: Wie geht es den Schwimmbädern?

Mit: David A. Lüngen (Stadtdirektor und Sportdezernent, Mülheim an derRuhr), Wilhelm Steitz (Vorstandsvorsitzender der PIA Stiftung für integrierte Stadtentwicklung), Moderation: Anna Bründl

Das Naturbad in Mülheim-Styrum ist an guten Tagen mit bis zu 4.000 Besucher*innen das größte und mittlerweile einzige Freibad der Stadt. 2023 drohte die Schließung, da der Betreiber insolvent war. Jetzt hat die PIA-Stiftung den Betrieb übernommen, und das Bad ist wieder offen. Wie ist die Lage der Schwimmbäder in Mülheim an der Ruhr und Nordrhein-Westfalen allgemein?

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. „4ever young” ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

17:30–18:00 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e. V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur Choreografie und der Wettkampf zum Tanz.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

19:00–20:00 Stage-Diving mit AUTOR – Konzert

Am Eröffnungstag der SCHWIMM CITY laden Conte Potuto zum Konzert. Die Wiener Band AUTOR kombiniert bewährte Post-Punk-Einflüsse mit eingängigen Melodien und kryptischen Texten. In ihrer Musik verbindet sie die Rohheit der DIY-Szene mit Nonchalance und spielt mit den Grauzonen zwischen Poesie und Punk.

Freitag, 31.5., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #2/ Das Freibad: Ein demokartisches Bauwerk?

Mit: Matthias Oloew (Autor von „Schwimmbäder: 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades“), Moderation: Wilma Renfordt

Wie hängt die Geschichte der Freibäder mit gesellschaftlichen Strukturen und politischen Systemen zusammen? Matthias Oloew weiß, warum es keine Geschlechtertrennung mehr in deutschen Bädern gibt, was Freibäder mit der Arbeiter*innenbewegung zu tun haben und warum die meisten Freibäder in Deutschland in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden.

17:00-17:30 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. 4ever young ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er- und 90er-Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Samstag, 1.6., 18:0023:00 geöffnet im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“

Weitere Informationen zur „ExtraSchicht“, Anmeldung und Eintritt

Die „ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur“ bespielt seit 2001 ehemalige Industrieanlagen, Museen und historische Baudenkmäler im Ruhrgebiet. Traditionell gehört auch der Ringlokschuppen Ruhr dazu. Auf dem Programm steht eine lange Nacht in der SCHWIMM CITY mit Theater, Comedy, Konzerten und DJs der „ExtraSchicht“.
An diesem Tag kostenloser Eintritt zur SCHWIMM CITY nur mit Anmeldung bis zum 31.5. unter email hidden; JavaScript is required.
Kostenpflichtige Tickets für das gesamte Programm der „ExtraSchicht“ mit allen Veranstaltungsorten unter extraschicht.de.

18:00–23:00 Betrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben! TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist.

18:00 Begrüßung der „ExtraSchicht“ mit einem Schlager von TIGERS’ KITCHEN

18:30–19:00 HARTMANNMUELLER: 4ever young – Performance

Im Freibad treffen unterschiedliche Körperbilder und -klischees aufeinander. "4ever young" ist eine inszenierte Modenschau mit verschiedenen Bade- und Freibadaccessoires aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Als Soundtrack dienen Sommer-Popsongs der 80er und 90er Jahre. Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen und Vorstellungen unsere Körperwahrnehmung? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? Und wo stehen wir heute?

19:00–19:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. – Performance mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen des TSC Mülheim/Ruhr e. V. und des FS Duisburg 1920 e.V.

Unterwasser-Rugby ist eine fazinierende Nischensportart, die angeblich in Mülheim an der Ruhr erfunden wurde. Beim Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V. spielt die Tanzcompany TachoTinta mit Unterwasser-Rugby-Spieler*innen auf dem Trockenen. Dafür müssen die Spielregeln geändert und neue Konstellationen gebildet werden, und manchmal muss auch der Schiedsrichterin widersprochen werden. Das Training wird zur

19:30–23:00 Programm der „ExtraSchicht“auf der Pool-Bühne der SCHWIMM CITY

Sonntag, 2.6., 12:00–18:00 geöffnet
Familiensonntag in Kooperation mit Sport im Park, Silent University Ruhr und vier.zentrale

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto und speziellen Angeboten für Familien, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

13:00–14:00 Balance-Yoga (Ukrainisch/ Deutsch)

Eine Kombination aus traditionellen Asanas und modernem Fitnesstraining. Das Angebot wird auf Ukrainisch und Deutsch angeleitet. Sportbekleidung und Matte werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

14:00–15:00 Kreistanz für alle Altersstufen

Kreistanz eignet sich für Menschen jeden Alters, unabhängig von Leistungsfähigkeit oder Fitnesslevel: Alle, die Lust haben, können im Kreis mittanzen und Spaß haben.

14:00–16:00 Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.

Wie stellen sich Kinder das perfekte Freibad vor? Künstler*innen aus Mülheim an der Ruhr laden Kinder ein, mit ihnen das Freibad ihrer Träume (oder auch ganz andere Ideen) zu malen und zu basteln.

14:00–18:00 Community-Theaterworkshop für alle ab 16 Jahren mit African Grassroots

Die Community-Theatergruppe African Grassroots ist eine Initiative der Silent University Ruhr. In ihrem Workshop setzt sich die Gruppe mit Klischees von Rollen- und Körperbildern auseinander. Anhand von praktischen Theaterübungen werden dazu kleine Szenen entwickelt. Zum Abschluss ist eine kurze Präsentation geplant. Angeleitet wird der Workshop von Regisseur Elikem Anyigba, Bridget Fonkeu (Leiterin der Silent University Ruhr) und den Mitgliedern von African Grassroots.
Für die Teilnahme ist keine Theatererfahrung erforderlich.
Anmeldung unter email hidden; JavaScript is required.

15:00–15:30 TachoTinta: Ohne-Wasser-Rugby-Club Darlington e. V., Schnupperkurs für Kinder

Schnupperkurs für Kinder mit den Choreografinnen Mijin Kim und Silvia Ehnis Perez Duarte. Sie geben tänzerische Einblicke in die faszinierende Sportart Unterwasser-Rugby, aber ohne Wasser. Wie könnte es sich unter Wasser anfühlen, wenn es auf der Wiese schon so viel Spaß macht? Einfach vorbeikommen und mitmachen.

15:00–16:00 Eltern-Kind-Yoga ab 3 Jahren

Beim Eltern-Kind-Yoga stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund. Mit spielerischen Übungen werden einfache Bewegungsabläufe geübt. Sportbekleidung und Matten werden empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

15:00–16:00 Line-Dance-Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene

Line-Dance ist eine eigenständige Tanzart, die in der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander getanzt wird. Bei der Mitmachaktion werden erste, einfache Schritte und Bewegungsabläufe ausprobiert.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #3/ Flirten, Posen, Planschen: Jugend im Schwimmbad

Mit: Malwin Keßler (Jugend-Einsatz-Team der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kirsten Uecker (Offene Kreativ.Werkstatt für Kinder der Arbeitsgemeinschaft der Mülheimer Künstler*innen e. V.), Moderation: Lise Wolle

Was macht jungen Menschen beim Wassersport besonderen Spaß? Wie wird man Teil des Jugend-Einsatz-Teams der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), und welche Aufgaben sind damit verknüpft? Am Familiensonntag wollen wir herausfinden, welche Verbindungen Kinder und Jugendliche zum Wasser haben und wie sie sich das perfekte Freibad vorstellen.

17:00–17:30 Workshop-Showing der Community-Theatergruppe African Grassroots

18:00 Kinderschlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Sende- und Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Am Familiensonntag sind besonders Kinder und Jugendliche eingeladen, zur Pommesbude zu kommen und dort den Schlager einzusingen und mitzuarrangieren.

Montag, 3.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Dienstag, 4.6. – Frauentag
9:3016:00 nur für Frauen geöffnet, 16:0018:00 für alle geöffnet

9:30-18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Wenn es nach Conte Potuto ginge, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!

9:30–11:30 Frühstück für Frauen mit dem MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrum

Die internationale Frauengruppe des MUT-Café trifft sich dienstags zum regelmäßigen Austausch in der vier.zentrale. Am 4. Juni verlegt sie das gemeinsame Frühstück in die MüGa und ist zu Gast in der SCHWIMM CITY.

12:00–18:00 Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #4/ Blick über den Beckenrand

Mit: Gilberte Raymonde Mandel-Driesen (Entwicklungspolitische Referentin und Diversitätstrainerin), Khuloud Al Hariri und Katayun Rastgoo (MUT-Café des Kommunalen Integrationszentrums), Moderation: Rika Sakalak

Welche Erfahrungen machen Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, mit Wasser, Schwimmen und Bädern? Wie ist es, in der Nähe des Ozeans im Senegal zu leben oder in Syrien schwimmen zu lernen? Die Gesprächsrunde öffnet interkulturelle, weibliche Perspektiven auf Erfahrungen des Badens und fragt, wie diese in den Schwimmbad-Betrieb aufgenommen werden können.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager. Am SCHWIMM CITY-Frauentag wird dieser ausschließlich von und mit Frauen produziert.

Mittwoch, 5.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #5/ Rettungsringe: bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Räume

Mit: Udo Bommert und Barbara Eichholz (Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“), Stefan Wolf (Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e. V.), Moderation: Sebastian Brohn

Was bedeutet es für eine Gemeinschaft, wenn öffentliche Orte nicht mehr zugänglich sind und nur als Fassaden zurückbleiben? Wohin verlagert sich die Freizeit? In Mülheim kämpft seit der Schließung der Volkshochschule (VHS) 2017 die Initiative „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ für deren Wiedereröffnung, und in Bochum setzen sich die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop seit vielen Jahren für den Erhalt des Schwimmbads und des Sprungturms ein.

18:00 Schlager des Tages mit TIGERS’ KITCHEN

Zum Ende der täglichen Betriebszeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben. Open Mic für alle Pommes- und Schlagerfans!

Donnerstag, 6.6., 12:00–18:00 geöffnet

12:00–18:00 Tagesbetrieb mit Conte Potuto, Pommesbude von TIGERS’ KITCHEN geöffnet

Die Künstler*innen des österreichischen Kollektivs Conte Potuto bauen die SCHWIMM CITY und kümmern sich um ihren Betrieb. Sie pflegen den Pool, teilen Liegestühle und Sonnenschirme aus – ein Rundum-Service, bei dem die Bedürfnisse der Gäste im Mittelpunkt stehen. Ginge es nach Conte Potuto, sollte es ein Recht auf öffentlichen Müßiggang geben!
TIGERS’ KITCHEN sind die Schauspielerin und Köchin Nadja Duesterberg und die Musikerin und Performerin Svea Kischmeier. In der SCHWIMM CITY betreiben sie eine Pommesbude, die zugleich eine Radiostation ist. Radio Pommes sendet täglich online von 14:00 bis 18:00 Uhr auf radiopommes.de. Zum Ende der täglichen Betriebs- und Sendezeit performen TIGERS’ KITCHEN in ihrer Pommesbude einen schmalzigen Schlager, den sie im Laufe des Tages gemeinsam mit den Besucher*innen produziert haben.

16:00–17:00 Hellblaue Stunde – der SCHWIMM CITY-Talk #6/ Arbeiten im Schwimmbad

Mit: Frank Achtzehn (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen), Mohammed Issa (ISSA Security), Andreas Lux (Badebetriebsleiter Naturbad Styrum), Andreas Wildoer (Schwimmmeister und Geschäftsführer SWiMH gGmbH), Moderation: Nadja Duesterberg

Wie sieht ein Arbeitstag im Schwimmbad aus? Welche Menschen kümmern sich um den Erhalt der Anlage, wer reinigt die Becken, und wie wird für die Sicherheit der Badegäste gesorgt? Die Gesprächsteilnehmer*innen berichten aus der Praxis und machen deutlich, wie viel Fachwissen und Arbeit hinter einem erholsamen Tag im Sch