2. – 13. Juni 2021 in Köln, Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr
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Lernen aus dem Lockdown?

Ende März 2020 wurden die Theater für mehrere Monate geschlossen. Der Lockdown des Kulturlebens hat einerseits Probleme offengelegt, von denen man schon vorher wusste oder hätte wissen können. Andererseits hat er auch die Einzigartigkeit von Theater als Kunst der Versammlung und Begegnung ins Bewusstsein gerufen, solidarisches Handeln und unerwartete Lösungen provoziert. Und jetzt? Wie wollen wir nach der Krise weiter machen? Können wir aus diesen Erfahrungen lernen?

Die Publikation versammelt Beiträge von Freien Theaterschaffenden und Verantwortlichen aus Kultur und Politik über ihre aus der Corona-Krise gewonnenen Erkenntnisse, Ideen und Forderungen. Die Themen reichen von Förderpolitik und sozialer Absicherung über das Grundrecht der Kunstfreiheit und Digitalität bis zur Verwundbarkeit des Körpers im Theaterraum.

Mit Beiträgen von Jörg Albrecht, Michael Annoff und Nuray Demir, Nora Auerbach und Sonja Laaser, Holger Bergmann, Jan Deck, Daniela Dröscher, Christian Esch, Joy Kristin Kalu, Julian Kamphausen und Susanne Schuster, Sebastian Linz, Meine Damen und Herren, Mbene Mbunga Mwambene, Diya Naidu, Boris Nikitin, Sara Ostertag, Christine Peters, Sibylle Peters, Anja Quickert, Sahar Rahimi, Yves Regenass, Wilma Renfordt, Falk Schreiber, Felizitas Stilleke, Swoosh Lieu, Arne Vogelgesang, Stefanie Wenner. Erschienen im Alexander Verlag Berlin, 232 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-89581-536-2, 14 Euro.

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Pressestimmen

„‚Lernen aus dem Lockdown‘ ist eine Momentaufnahme, entstanden im ersten Lockdown auf Initiative des Impulse-Teams. Damit ist es neu, uralt und seiner Zeit voraus zugleich. [...] Es geht den Autor*innen nicht darum, zum 21.687ten Mal die bis zum Erbrechen wiedergekäute Phrase von der Systemrelevanz der Kultur zu promoten, sondern darum, die Lockdown-Zeit zu nutzen, um grundsätzlich über (freies) Theater nachzudenken: Michael Annoff und Nuray Demir beleuchten beispielsweise die Ausschlussmechanismen der eigenen Szene. Sie stellen die These auf, das Theater habe sich großen Bevölkerungsteilen gegenüber schon immer im Lockdown befunden. [...] Neben konkreten künstlerischen Positionierungen versammelt der Band auch Beiträge über Arbeitsweisen in der Freien Szene, darüber, wie sich idealerweise politische Haltung und gelebte Praxis verbinden sollen und wo diese Utopie an Grenzen stößt. Ein zentrales Thema ist zudem die (Selbst-)Prekarisierung der freien Theaterschaffenden.”

Theater Heute, April 2021

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