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Das ist die Showcase-Auswahl 2026: Die Jury hat entschieden!
Das Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz präsentiert vom 3.–21. Juni 2026 wieder herausragende Arbeiten aus der Freien Szene in Düsseldorf, Köln, Mülheim an der Ruhr und Bochum – das nach über zehnjähriger Pause wieder mit unter den Impulse-Spielstädten ist. Aus über 500 gesichteten Arbeiten hat die Jury zehn Produktionen für die Showcase-Auswahl ausgewählt.
Das Programm wird um weitere Positionen aus dem Programmschwerpunkt Post-West ergänzt, der künstlerische Perspektiven aus Ostdeutschland und Osteuropa mit Akteur*innen aus und in NRW zusammenbringt. Partizipative und diskursive Veranstaltungsformate im Rahmen von Impulse meets… sowie eine Reihe von Angeboten für Professionals erweitern das Festival.
Das vollständige Programm mit weiteren Highlights wird nach Ostern veröffentlicht. Im April startet auch der Vorverkauf.
Wir freuen uns auf eine inspirierende Impulse-Saison!
SHOWCASE-Auswahl 2026
Alina Arshi
“States of bewilderment”
Ein spannungsgeladenes Werk, das zwischen Verletzlichkeit, Verwirrung und Macht nach der Beziehung zwischen Körpern sucht.
Eine Produktion von Association Kaam Kaaj mit Ars Longa Agency in Koproduktion mit Emergentia, Pavillon ADC Genève, Arsenic – Centre d'art scénique contemporain (Lausanne). Partnerschaften mit La Ménagerie de Verre Paris, Rakete Festival / Tanzquartier Wien und mit Unterstützung von Ville de Lausanne, Loterie Romande Genève, Fondation Ernst Goehner.
Nihan Devecioğlu
Yoldaş – Frauen, die einander halten
Gespräch zwischen den Generationen: Zarte und starke Melodien verbinden sich mit deutsch-türkischen Zeitzeuginnen-Stimmen und Filmmaterial zu einem wichtigen Teil weiblicher Erinnerungskultur.
Eine Produktion von Nihan Devecioğlu in Koproduktion mit SPIELART Festival München und dem Maxim Gorki Theater (Berlin). Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Verband freie Darstellende Künste Bayern e. V. im Rahmen der Prozessförderung des „Förderpakets Freie Kunst 2025“ mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Veza Fernández
Chantal, the body is a text longing for perspective
Eine lebendige Anatomiepuppe seziert sich selbst mit Worten, um Körpergrenzen immer wieder aufs Neue zu verhandeln: die unwahrscheinliche Schnittstelle zwischen lesbischen* Wort-intimitäten, kolonial-patriarchaler Medizingeschichte und Performancekunst.
Eine Koproduktion von Verein für Expressive Angelegenheiten und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), SPIT Festival und im_flieger.
Jule Flierl & Camille O
tIED tO tONES
Ein außergewöhnlicher Klangraum, der berührt, beeindruckt und einlädt: Musikalisches Handwerk verbindet sich mit radikaler Öffnung zu neuen Gemeinschaften des Hörens.
Eine Produktion von Camille O und Jule Flierl in Koproduktion mit Sophiensæle (Berlin). Gefördert vom Bezirksamt Mitte von Berlin.
Sheena McGrandles
TOIL
Eine schweißtreibende Befragung von Verausgabung im Tanz wie in anderen Formen der Arbeit – hochenergetisch und rasant wie ein Sport-Match.
Eine Produktion von Sheena McGrandles in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), PACT Zollverein (Essen), Theater im Depot (Dortmund), gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Hauptstadtkulturfonds.
Marie Meyer
Fortunate Shortcuts
Kann eine Künstliche Intelligenz lernen, Regie zu führen und wenn ja, wie sieht das aus? In grellen Anspielungen auf barocke Zeiten inszeniert eine KI den vermeintlich perfekten Einsatz der Theatermaschinerie.
Eine Produktion von Marie Meyer in Koproduktion mit dem Produktionshaus NAXOS (Frankfurt am Main). Die Produktion wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation. Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Nature Theater of Oklahoma
Pizza oder Eine Tür in der Dunkelheit tanzt nicht
Eine kompromisslose Performance-Arbeit zwischen Kammerspiel und Step Aerobic, zwischen der Steiermark und New York, zwischen dörflicher Pizzaparty und dem Jenseits.
Eine Produktion von Nature Theater of Oklahoma in Koproduktion mit GOLD & PECH Theater Höf Präbach (Eggersdorf). Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich und das Land Steiermark.
Rykena/Jüngst
STRIPPING BOLERO
Ein Abend voller Höhepunkte: Maurice Ravels „Boléro“ als vielsinnliche, humorvolle und überbordende Performance zwischen Gebärdensprachpoesie, Choreografie und Audio-deskription.
Eine Produktion von Rykena/Jüngst in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Kooperation mit dem HochX Theater. STRIPPING BOLERO ist Teil der dreijährigen Konzeptionsförderung EROTICS OF ACCESS der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. STRIPPING BOLERO ist außerdem gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Arbeit am Projekt STRIPPING BOLERO wurde durch die freundliche Unterstützung der Residenzorte ermöglicht. Rykena / Jüngst bedanken sich herzlich für die Kooperation und das Vertrauen bei: Tanzhaus Zürich, K3 Tanzplan Hamburg und Dance Nucleus Singapur.
Michael Turinsky
Work Body
Körper, Arbeit, Kapital – wer und was wird geopfert, wenn Verwertbarkeit unseren Wert bestimmt? Eine vielschichtige, zarte, laute Antwort und Aufforderung zum Durchkreuzen kapitalistischer Logik.
Eine Produktion von Michael Turinsky und dem Verein für philosophische Praxis in Koproduktion mit Tanzquartier Wien und Theater RAMPE (Stuttgart). Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (Österreich)
Julian Warner
Der Soldat
Ein Übergangsritual
Der Schwarze Künstler als Soldat: Provokante Befragung des Theaterbetriebs mit Schlagzeug, Akkordeon und Fanon.
Eine Produktion von Studio Julian Warner in Koproduktion mit Belluard Bollwerk, Kaserne Basel, Donaufestival Krems, Burg Hülshoff – Center for Literature, Theater RAMPE (Stuttgart), Münchner Kammerspiele, studiobühneköln. Entstanden dank eines Kulturförderbeitrags des Kantons Freiburg.
Die Jury für die diesjährigen Impulse bestand aus:
Ida Daniel, Yara Dulac Gisler, Akiko Okamoto, Anta Helena Recke, Sandra Umathum sowie für das Impulse-Team Franziska Werner und Joshua Wicke.
In ihrer Sichtungsarbeit wurde die Jury zudem von zehn Impulse-Scouts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt: Lotta Beckers, Anna Donderer, Marten Flegel, Elke aus dem Moore, Alex Kirchner, Ysaline Rochat, Rika Sakalak, Barbara Schmidt-Rohr, Bernhard Siebert und Paula Thomaka.
From 3 to 21 June 2026, the Impulse Festival for Performance, Theatre & Dance will once again present outstanding works from the independent scene in Düsseldorf, Cologne, Mülheim an der Ruhr and Bochum – which is back among the Impulse festival cities after a break of more than ten years. From over 500 works viewed, the jury has selected ten productions for the Showcase selection.
In addition to the showcase productions the full programme will include works from the Post-West programme focus, which brings together artistic perspectives from eastern Germany and Eastern Europe with artists from and in NRW. Participatory and discursive event formats as part of Impulse meets... as well as a range of offerings for professionals expand the festival.
The programme with further highlights will be published after Easter. Advance ticket sales too will begin in April.
We’re excited for an inspiring Impulse season ahead!
SHOWCASE-Selection 2026
Alina Arshi
“States of bewilderment”
A tense work that explores the relationship between bodies, oscillating vulnerability, confusion, and power.
Eine Produktion von Association Kaam Kaaj mit Ars Longa Agency in Koproduktion mit Emergentia, Pavillon ADC Genève, Arsenic – Centre d'art scénique contemporain (Lausanne). Partnerschaften mit La Ménagerie de Verre Paris, Rakete Festival / Tanzquartier Wien und mit Unterstützung von Ville de Lausanne, Loterie Romande Genève, Fondation Ernst Goehner.
Nihan Devecioğlu
Yoldaş – Frauen, die einander halten
A conversation between generations: delicate and powerful melodies combine with the voices of German-Turkish contemporary witnesses and film footage to form an important part of female memory culture.
Eine Produktion von Nihan Devecioğlu in Koproduktion mit SPIELART Festival München und dem Maxim Gorki Theater (Berlin). Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Verband freie Darstellende Künste Bayern e. V. im Rahmen der Prozessförderung des „Förderpakets Freie Kunst 2025“ mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Veza Fernández
Chantal, the body is a text longing for perspective
A living anatomical doll dissects itself with words in order to constantly renegotiate bodily boundaries: the unlikely intersection between lesbian* verbal intimacies, colonial-patriarchal medical history and performance art.
Eine Koproduktion von Verein für Expressive Angelegenheiten und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), SPIT Festival und im_flieger.
Jule Flierl & Camille O
tIED tO tONES
An extraordinary soundscape that touches, impresses and invites: musical craftsmanship combines with radical openness to new communities of listening.
Eine Produktion von Camille O und Jule Flierl in Koproduktion mit Sophiensæle (Berlin). Gefördert vom Bezirksamt Mitte von Berlin.
Sheena McGrandles
TOIL
A sweat-inducing interrogation of exertion in dance as in other forms of work – high-energy and fast-paced like a sports match.
Eine Produktion von Sheena McGrandles in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), PACT Zollverein (Essen), Theater im Depot (Dortmund), gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Hauptstadtkulturfonds.
Marie Meyer
Fortunate Shortcuts
Can Artificial Intelligence learn to direct, and if so, what does that look like? In garish allusions to the Baroque era, an AI stages the supposedly perfect use of theatre machinery.
Eine Produktion von Marie Meyer in Koproduktion mit dem Produktionshaus NAXOS (Frankfurt am Main). Die Produktion wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation. Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduierten-förderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Nature Theater of Oklahoma
Pizza oder Eine Tür in der Dunkelheit tanzt nicht
An uncompromising performance piece between chamber theatre and step aerobics, between Styria and New York, between a village pizza party and the afterlife.
Eine Produktion von Nature Theater of Oklahoma in Koproduktion mit GOLD & PECH Theater Höf Präbach (Eggersdorf). Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich und das Land Steiermark.
Rykena/Jüngst
STRIPPING BOLERO
An evening full of highlights: Maurice Ravel's ‘Boléro’ as a multi-sensory, humorous and exuberant performance between sign language poetry, choreography and audio description.
Eine Produktion von Rykena/Jüngst in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Kooperation mit dem HochX Theater. STRIPPING BOLERO ist Teil der dreijährigen Konzeptionsförderung EROTICS OF ACCESS der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. STRIPPING BOLERO ist außerdem gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Arbeit am Projekt STRIPPING BOLERO wurde durch die freundliche Unterstützung der Residenzorte ermöglicht. Rykena / Jüngst bedanken sich herzlich für die Kooperation und das Vertrauen bei: Tanzhaus Zürich, K3 Tanzplan Hamburg und Dance Nucleus Singapur.
Michael Turinsky
Work Body
Body, labour, capital – who and what is sacrificed when our value is determined by our usefulness? A multi-layered, tender, and loud response, and a call to disrupt the logic of capitalism.
Eine Produktion von Michael Turinsky und dem Verein für philosophische Praxis in Koproduktion mit Tanzquartier Wien und Theater RAMPE (Stuttgart). Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (Österreich)
Julian Warner
Der Soldat
Ein Übergangsritual
The Black artist as soldier: provocative questioning of the theatre business with drums, accordion and Fanon.
Eine Produktion von Studio Julian Warner in Koproduktion mit Belluard Bollwerk, Kaserne Basel, Donaufestival Krems, Burg Hülshoff – Center for Literature, Theater RAMPE (Stuttgart), Münchner Kammerspiele, studiobühneköln. Entstanden dank eines Kulturförderbeitrags des Kantons Freiburg.
The jury for this year's Impulse consisted of:
Ida Daniel, Yara Dulac Gisler, Akiko Okamoto, Anta Helena Recke, Sandra Umathum, and Franziska Werner and Joshua Wicke from the Impulse team.
The jury was also supported in its screening work by 10 Impulse scouts from Germany, Austria, and Switzerland: Lotta Beckers, Anna Donderer, Marten Flegel, Elke aus dem Moore, Alex Kirchner, Ysaline Rochat, Rika Sakalak, Barbara Schmidt-Rohr, Bernhard Siebert, and Paula Thomaka.