9 – 19 June 2022 in Mülheim an der Ruhr, Cologne and Düsseldorf
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City Project

For months this website claimed that the CITY PROJECT 2021 was a monumental sculpture in the form of a giant pair of scissors: a 120-metre high visual symbol of the differences in wealth within Mülheim an der Ruhr. But those scissors were never built. Instead, a different kind of art work was created: an alternative reality, conceived – just like the giant scissors – by the group of artists Club Real, but at the same time entirely genuine: the organisation Eigentum verpflichtet e.V. complete with the Integration Officer it had recruited for “persons from wealthy backgrounds”, the actor Barbara Schmidt. The fact that the artists had founded the organisation and designed its campaign remained concealed from the public until the final day of the festival…

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Press

Press clippings are in German only.

„In „Hate me Tender“ gibt die großartige Performerin Teresa Vittucci am Ende mit ihrer beige-rosa Stiefelette ein umwerfend selbstbewusstes Sextutorial für weibliche Befriedigung und Befreiung, nachdem sie nackt und bondage-artig bemalt den Kult um die weibliche Jungfräulichkeit als kapitalistisches Unterdrückungsinstrument entlarvt hat. […] [Das Festival] verhandelt in jedem Moment die Frage, wie gesellschaftliche Themen Eingang in Kunst finden können. Zum Beispiel bei „404 Totlink“ des Wiener Performancekollektivs DARUM. Runterladen, per Mausklick hineingehen in eine Parallelwelt, eine Jenseitsinstallation. Jahrelang haben die drei Künstler Spuren gesucht bei Menschen, die ohne Angehörige begraben wurden. Rund 500 sind es allein in Wien jedes Jahr. Eine zärtliche und würdevolle Arbeit, in die man sich nun virtuell stundenlang vertiefen kann und die an gewaltige Fragen rührt.“
Dorothea Marcus, Deutschlandfunk Kultur, Rang I, 12. Juni 2021

„Die Inzidenz-Achterbahnfahrt machte die Planung insgesamt schwierig, aber die "Impulse" beweisen, dass Flexibilität tatsächlich eine Stärke der freien Szene ist. "Indoor, Outdoor und Digital blieben für 2021 parallele Optionen", erklärt Pfost. "Wir haben auf allen Ebenen geplant. Was dann umsetzbar war, hing von der konkreten Lage ab." Anfang Juni konnte nach nur vier Tagen Vorlaufzeit im Düsseldorfer Archiv des Festivals eine Ausstellung eröffnet werden, die auf die ästhetischen, inhaltlichen und strukturellen Veränderungen des freien Theaters im Laufe der 31-jährigen Impulse-Geschichte blickt."
Alexander Menden, SZ, 8. Juni 2021

„Die Kreativität und der unbedingte Wille, mit dem die einladenden Künstlerinnen und Künstler die neuen, Pandemie-sicheren Räume erobert haben, ist beachtlich: mit Streamings, interaktiven Videokonferenzen, mit Filmen und Telefongesprächen. […] Das Impulse Theater Festival zeigt genau das, was die Freie Theaterszene schon immer ausgemacht hat: einen souveränen und kreativen Umgang mit Gegebenheiten, die sich ständig verändern.“
Elisabeth Luft, WDR 5 Scala, 2. Juni 2021

„Das Impulse Festival gibt sich seit dreißig Jahren unkonventionell, es zeigt neuartige Formen von Theater und experimentelle Stücke – und nun wollen sie ihre Arbeit in einem Archiv konservieren. […] In Düsseldorf wird an einem performativen Archiv des freien Theaters gearbeitet. Drei Jahrzehnte Theatergeschichte – und es werden ja mehr – sollen nicht verloren gehen.“
Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 2. Juni 2021

„Haiko Pfost, der das wichtigste Festival der Freien Szene in Deutschland seit 2018 leitet, versteht Theater immer als Arbeit an den bestehenden Verhältnissen. Die Gastspiele der Impulse legen den Finger in gesellschaftliche Wunden und fordern das Publikum auf, sich und die Welt mit anderen Augen zu betrachten. Sich einfach zurückzulehnen, ist im Rahmen des Festivals nicht möglich. Man muss sich einbringen und vielleicht auch angreifbar machen.“
Haiko Pfost im Gespräch mit Sascha Westphal: „Auf der Suche nach der guten Ordung"
Sascha Westphal, k.west, 31. Mai 2021

KritikGestalten: Final discussion

The video linked to below is available only in German.

In June, KritikGestalten journalistically accompanied the Impulse Theatre Festival and investigated how artists and cultural journalists can enter into a productive exchange without endangering the independence of either.
Here
is their resumée.