9.–19. Juni 2022 in Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf, Köln + Essen
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God's Entertainment
Guggenheim in Oberbilk?

10.–19.06.
Öffnungzeiten: täglich 12:00–20:00

10.06. 18:30 Eröffnungsfeier
11.06. 12:00–02:00, ab 19:00 Nacht der Museen
12.06. ganztägig Familientag
13.06. 19:00 Der Krimi um die Adler Group: Vortrag von Stadtgeograph Helmut Schneider
15.06. 19:00 Runder Tisch Oberbilk
19.06. 16:00–20:00 Abschiedsparty: Luft raus im Guggenheim?

Im baskischen Bilbao eröffnete 1997 ein Guggenheim-Museum. Seitdem geht es aufwärts mit der ehemaligen Industriestadt. Das Guggenheim ist Katalysator für die Stadtentwicklung und Aufwertungsraum für die ausgestellte Kunst. Jetzt auch in Oberbilk? Hier soll auf einer Brache an der Kölner Straße in den kommenden Jahren ein neuer Block mit Wohnungen und Geschäften entstehen. Noch sind die Bagger aber nicht angerollt. Diese Zeit nutzt die Künstler*innengruppe God’s Entertainment, um Oberbilk sein eigenes Guggenheim zu schenken. Zehn Meter hoch ist der aufblasbare Nachbau des berühmten New Yorker Gebäudes. Er schafft Raum für gemeinsames Nachdenken über städtisches Wohnen und Leben. Was kostet ein Quadratmeter Stadt? Wer profitiert von neuem Wohnraum? Für wen ist noch Platz, für wen nicht mehr? In Zusammenarbeit mit den Anwohner*innen entwickeln God’s Entertainment Kunstwerke zu diesen Fragen. Zu sehen sind die Werke während der Öffnungszeiten des Guggenheims sowie bei Sonderveranstaltungen. Zieht das Guggenheim dann weiter und beglückt den nächsten Ort mit seiner spekulativen Architektur? (Mal sehen.)

zu God's Entertainment

God's Entertainment zählt zu den experimentell arbeitenden Theatergruppen in Österreich, die über Theater- und Performance-Konventionen hinauszugehen versuchen, um deren Form kontinuierlich neu zu definieren. God's Entertainment arbeiten in den Bereichen Performance, Happening, bildende Kunst und Sound. Ihre Arbeit verstehen sie als kritische Konfrontation der politischen und kulturellen Identität Österreichs und dessen Gesellschaft. Als Spielfeld nutzt die Künstler*innengruppe nicht nur Theaterbühnen; Aktionen finden auch im öffentlichen Raum statt. Wichtigstes Prinzip ist dabei das aktive Einbeziehen des Publikums.